21.05.2012

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"Für Simona schien die Sonne" - Mehr Umsatz und Gewinn im Jahr 2011

"Insgesamt ist uns ein sehr gutes Jahr gelungen", so Wolfgang Moyser, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmens, Ende April auf der Jahrespressekonferenz seines Hauses in Frankfurt. Für Simona schien 2011 die Sonne, bilanzierte Moyser die von ihm für das vergangenen Jahr vorgelegte Zahlen. Mit einem Umsatzerlös von 308,5 Mio. EUR, was einem Plus von 15,4 % gegenüber 2010 entspricht, konnte an die Zeiten vor der Krise angeschlossen werden und das bisher beste Ergebnis von 2008 sogar noch getoppt werden. Das EBIT wurde mit 18,8 Mio. EUR (2010: 10.1 Mio. EUR) nahezu verdoppelt, und mit den 6,4 % im Ergebnis konnte eine EBIT-Marge im Zielkorridor erzielt werden. Im Produktbereich Halbzeuge und Fertigteile wurde ein Umsatz von nahezu 230 Mio. EUR eingefahren. Das sind 16,6 % mehr als im Vorjahr, was ein gutes Stück über den 12 % Plus liegt, wie sie sich für den Produktbereich Rohre und Formteile ergeben. Vor allem das eher lokal geprägte Geschäft mit PE-Rohren für den Einsatz im Tiefbau litt unter dem Rückgang im öffentlichen Bau in Deutschland. Im letzten Jahr wurden bei Simona 12,5 Mio. EUR in Sachanlagen investiert. Schwerpunkte waren hier Kapazitätserweiterungen im Werk in China, Investitionen in die Effizienzsteigerung der Produktion in Deutschland sowie Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den USA. Für das laufende Jahr sind Investitionen in Höhe von 19 Mio. EUR geplant, davon rund 13 Mio. EUR allein in Deutschland. Wenn es um die Beurteilung des Geschäftsverlaufs für das Gesamtjahr 2012 geht, ist Simona-Chef Moyser vorsichtig. Die Investitionsbereitschaft und das Grundvertrauen der verarbeitenden Industrie wären schließlich weltweit rückläufig. Schon im ersten Quartal 2012 ergab sich mit einem Umsatz von 72,7 Mio. EUR ein Minus von über 5 % gegenüber dem (allerdings sehr guten!) ersten Quartal 2011. Angestrebt wird im derzeitigen Geschäftsjahr "in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld" wieder ein Umsatz von über 300 Mio. EUR und eine EBIT-Marge von über 5 %.Siegfried Heimlich, heimlich-koeneke@gmx.de, Fachjournalist, Frankfurt/Main

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