27.10.2010

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"K-Messwerk": Grünes Licht für neues Kunststoffnetzwerk

Mit rund 4.500 Beschäftigten und einer hohen Wirtschaftsleistung stellt die Kunststoff verarbeitende Industrie einen Schlüsselbereich im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen dar. Einen Schwerpunkt bilden im Landreis fest verankerte Unternehmen der Automobilzulieferindustrie aber auch Global Player aus der Konsumgüterindustrie wie der Schreibwarenhersteller Stabilo.

Um diese starke regionale Wirtschaftsinfrastruktur weiter auszubauen, beabsichtigte der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bereits seit einiger Zeit die Etablierung eines Netzwerks aus Kompetenzträgern der Kunststoffbranche. Ein beim Bundeswirtschaftsministerium mit Unterstützung durch Bayern Innovativ eingereichter Förderantrag wurde Ende August 2010 von der Jury positiv beschieden.

Das K-Messwerk - mess- und labortechnische Plattform Weißenburg-Gunzenhausen soll im Rahmen des Programms ZIM-NEMO des Bundeswirtschaftsministeriums über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 350.000 Euro gefördert werden. Das von der Bayern Innovativ GmbH gemeinsam mit dem Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen eingerichtete Netzwerkmanagement hat am 1. Oktober 2010 seine Arbeit aufgenommen.

Zielsetzungen von K-Messwerk - mess- und labortechnische Plattform Weißenburg-Gunzenhausen" sind:
• Vernetzung in der Region
• Entwicklung, Vermarktung und Durchführung mess- und labortechnischer Dienstleistungen
• Transparenz von Wissen und Fähigkeiten
• Gemeinsame Innovationen
• Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsstärke

Netzwerkpartner der ersten Stunde sind zehn regionale Unternehmen der Kunststoffindustrie aus unterschiedlichen Branchen der gesamten Wertschöpfungskette sowie zwei Bildungseinrichtungen. Darunter bekannte Unternehmen mit Schwerpunkten in der Automobil- und Konsumgüterindustrie wie Alfmeier Präzision AG, RF Plast, KTW Kunststofftechnik GmbH & Co. KG oder STABILO International GmbH.