07.01.2013

www.plasticker.de

ÖKK: Neue österreichische Initiative "Kunststoff hört zu"

"Wir beantworten Ihnen jede Frage zu Kunststoffen" - eine mutige Aussage, die die neue Webseite des Österreichischen Kunststoff Kreislaufs (ÖKK) tätigt. Kaum ein anderes Material wirft, trotz seiner in zahlreichen Anwendungsgebieten unbestritten Vorteile, so viele Fragen und Unsicherheiten bei Konsumenten auf wie "Plastik". Die Initiative "Kunststoff hört zu" fragt nun konkret die Konsumenten nach deren Meinungen und Gedanken in Bezug auf Kunststoffe und will die Bevölkerung in verständlicher Weise über die Mythen rund um den Werkstoff aufklären.

Seit Mitte September haben Internet-User die Möglichkeit, auf www.kunststoffhoertzu.at ihre Fragen, Vorstellungen, Verunsicherungen oder auch Bedenken rund um "Plastik" zu posten. Gleichzeitig befragen Kamerateams in ganz Österreich Konsumenten nach deren Gedanken zu Kunststoffen. "Mit unserer Kampagne haben wir uns zum Ziel gesetzt, das Ohr am Endverbraucher zu haben, zu hören was die wirklichen Fragen und Bedenken rund um den Werkstoff sind", erklärt Leopold Katzmayer, Obmann des Vereins "Österreichischer Kunststoffkreislauf" - dem Initiator von "Kunststoff hört zu". "Zur Beantwortung der Fragen haben wir ein Team aus Experten zusammengestellt - absolute Top-Leute in ihrem jeweiligen Bereich wie z.B. Zusatzstoffe, Umwelt oder Recycling." Wichtig ist den Betreibern der Kampagne, den Verbrauchern fundierte Hintergrundinformation zum Werkstoff zu geben und konkrete Anliegen zu behandeln. Katzmayer: "Wir stellen uns mit unserer Homepage sehr bewusst auch kritischen Meinungen zu Kunststoffen und gehen darauf ein. Letztendlich will "Kunststoff hört zu" keine Welt aus Plastik propagieren sondern den Konsumenten eine faire Chance geben, mit ein wenig Hintergrundwissen, selbst zu beurteilen, was für den jeweiligen Einsatz nun das Material ihrer Wahl ist."

Schon jetzt zeichne sich ab, dass vor allem Fragen zu Gesundheit und Umwelt die Österreicher am meisten beschäftigen. Nahrungsmittelkontakt, Weichmacher, richtiges Recycling und der Umgang mit Ressourcen, wie Erdöl, seien die Topthemen.