21.10.2010

Energieeffizienz und Ressourcenschonung stehen im Mittelpunkt der Sonderschau zur K 2010

„Visions in Polymers“ – Kunststoffe eröffnen neue Chancen

Kunststoffe und Kautschuk stehen für immer neue Anwendungen, die begeistern und faszinieren. In jüngster Zeit spielt vor allem die Tatsache, dass Kunststoffe außergewöhnlich energieeffizient sind, eine herausragende Rolle. Kunststoffe sind der Schlüssel zu Ressourcen schonenden Technologien mit wenig Materialverbrauch. So bietet der Einsatz von Kunststoff z.B. große Vorteile in der Wärmedämmung von Gebäuden oder in der Mobilität durch Leichtbaukonstruktionen im Auto, im Bus, im Zug und im Flugzeug. Kunststoffe sind für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen unverzichtbar: Von Rotorblättern für Windkraftanlagen, die einzig und allein durch Faserverbundkunststoffe darstellbar sind, über Membranen in Brennstoffzellen bis zu Photovoltaik-Elementen, die mithilfe der Kunststofftechnik in großem Stil auf Folien gedruckt werden sollen: Das Anwendungsspektrum von Kunststoffen in der modernen Energietechnik ist breit gefächert. Zahlreiche Beispiele für energiesparende Anwendungen und ressourcenschonende Produktionsprozesse werden auf der K 2010, der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk, vom 27. Oktober bis 3. November in Düsseldorf zu sehen sein.

Die Präsentationen der Hersteller von Maschinen und Anlagen, der Rohstofferzeuger und der Kunststoffverarbeiter werden in diesem Jahr ergänzt von einer Sonderschau unter dem Titel „Visions in Polymers“. Anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Lebensbereichen wird aufgezeigt, welche Entwicklungstrends auszumachen sind und welche Innovationen die Industrie vorbereitet. Besondere Berücksichtigung werden auch hier die Themen Energieeffizienz und Ressourcenschonung finden. Multimedial, mit Filmsequenzen, Textbeiträgen und anhand ausgewählter Exponate wird verdeutlicht, welche bedeutenden Beiträge Kunststoffe heute schon leisten und welche Chancen sich morgen eröffnen. Darüber hinaus werden in täglichen Diskussionsrunden hochkarätige Wissenschaftler zukunftsweisenden Fragen nachgehen.

Die Sonderschau wird für Aussteller und Fachbesucher der K 2010 und auch für die breite Öffentlichkeit von Interesse sein. Verantwortlich für die Organisation zeichnen die deutsche Kunststoffindustrie unter Federführung von PlasticsEurope Deutschland e.V. und die Messe Düsseldorf.

Vor allem sechs Themenbereiche stehen im Mittelpunkt der Sonderschau:
• Energie
Hier geht es u.a. um Möglichkeiten, Sonnenenergie nutzbar zu machen und den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen, nicht zuletzt durch die Schaffung effizienter elektronischer Anwendungen durch funktionale Oberflächen.
• Nachhaltigkeit
Im Mittelpunkt stehen z.B. Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung, u.a. durch sparsame und intelligente Bau- und Konstruktionskonzepte. Die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft!
• Mobilität
Innovative Leichtbaukonstruktionen, die dennoch erhöhte Sicherheit und Komfort bieten, werden die Mobilität der Zukunft prägen.
• Kommunikation
Viele Entwicklungen in der Kommunikationstechnik sind nur mit modernen hochleistungsfähigen Kunststoffen möglich – was halten Forschung und Industrie für die Zukunft bereit?
• Ernährung
Vielfältige Anwendungen bei Anbau, Lagerung, Transport, Verpackung und Schutz von Nahrungsmitteln sprechen für den Einsatz von Kunststoffen, sie bieten zudem Lösungen für effizienten Wassereinsatz. Ressourcen- und Umweltschutz werden auch weiterhin die Entwicklungen prägen.

An sechs Tagen der K 2010 werden auf der Bühne der Sonderschau in Halle 6 aktuelle Themen in Expertenrunden diskutiert. Jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr, abwechselnd in deutscher oder englischer Sprache, werden Zukunftsperspektiven unter verschiedenen Aspekten erläutert. Ein Tag für den Nachwuchs, “Jugend im Gespräch mit...”, rundet das Programm der K-Sonderschau ab.

Die Auftaktdiskussion am Mittwoch, 27. Oktober, unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Rieger vom Wacker-Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie der Technischen Universität München, steht unter dem Titel “CO² als Rohstoff”. Diskutiert wird in Englisch.

Um “Energieeffizienz in der Kunststoffverarbeitung” geht es am Donnerstag, 28. Oktober. Prof. Dr. Johannes Wortberg vom Institut für Produkt-Engineering der Universität Duisburg-Essen leitet die Gesprächsrunde in deutscher Sprache.

“Leichtbau mit Kunststoff” steht am Freitag, 29. Oktober, im Mittelpunkt der Diskussion in englischer Sprache. Leiter der Gesprächsrunde ist Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt, Lehrstuhl für Polymere Werkstoffe, Universität Bayreuth.

“Oberflächen” sind das Thema, dem sich der Kreis der Fachleute unter der Leitung von Dr. Christian Oehr, Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik – IGB Stuttgart am 30. Oktober widmet (in Deutsch).

Prof. Dr. Rolf Mülhaupt, Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg, moderiert am 1. November die Diskussionsrunde, bei der es um “Intelligente Materialien” geht. Die Experten diskutieren in Englisch.

Die Abschlussveranstaltung am 2. November befasst sich mit “Kunststoffen und Ressourceneffizienz”. Sie wird geleitet von Dr.-Ing. Martin Bastian vom Süddeutschen Kunststoffzentrum. (In Deutsch.)

Um Umweltaspekte, Zukunftsaussichten, Bildungswege und Berufschancen drehen sich die Gesprächsrunden am Sonntag, 31. Oktober. Jugendliche sind eingeladen, sich zu informieren über Materialeinsatz z.B. im Automobilbau, über Ressourcenschonung, Aktivitäten der Industrie, aber auch die Möglichkeiten im gegenwärtigen deutschen Bildungssystem und die Entwicklung des Arbeitsmarkts.

Gesprächspartner sind u.a. Prof. Rolf Mülhaupt, Institut für Makromolekulare Chemie der Universität Freiburg, und Prof. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen (11.00 bis 11.30 Uhr); Prof. Rudolf Stauber, Vorsitzender des Fachausschusses Kunststoffe im Automobilbau, VDI (12.30 bis 13.00 Uhr); Dr. Martin Brudermüller, Mitglied des Vorstands der BASF SE (14.00 bis 14.45 Uhr); Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender der Bayer MaterialScience AG (15.30 bis 16.00 Uhr); sowie Hans-Theodor Kutsch, Geschäftsführer der Albis Plastic GmbH, und Dr. Frank Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung der SOLVAY GmbH (16.30 bis 17.15 Uhr). Die Veranstaltung wird moderiert von Klaudia Martini, Vorsitzende des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie. Kritische Fragen sind erwünscht!

Zur K 2010 werden vom 27. Oktober bis 3. November rund 3.100 ausstellende Unternehmen und weit über 200.000 Fachbesucher in Düsseldorf erwartet. Die weltgrößte Messe für die Kunststoff- und Gummiindustrie findet statt in allen 19 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes. Von Mittwoch, 27. Oktober, bis Mittwoch, 3. November 2010, ist sie täglich von 10.00 bis 18.30 Uhr geöffnet. Die Tages-Eintrittskarte kostet 55,- Euro (49,- Euro zzgl. Versand im Online-Vorverkauf). Schüler, Studenten und Auszubildende zahlen 15,-Euro, der Preis für die Drei-Tages-Karte beträgt Euro 120,- (108,- Euro zzgl. Versand im Online-Vorverkauf).

Aktuelle Informationen rund um die K 2010 und die Sonderschau gibt es im Internet unter www.k-online.de

Oktober 2010


Kontakt:

Pressereferat K 2010
Eva Rugenstein/Desislava Angelova
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