17.01.2013

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150 Jahre Bayer

Bayer produzierte zunächst synthetische Farbstoffe, im Lauf der Jahre wuchs die Produktpalette jedoch kontinuierlich. 1881 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt - die Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. - und entwickelte sich zu einem international tätigen Chemieunternehmen. Im Zuge der Expansion verlagerte Bayer seinen Hauptsitz 1912 nach Leverkusen. Nach dem Ersten Weltkrieg ging der Konzern 1925 in der I.G. Farbenindustrie AG auf und wurde 1951 als Farbenfabriken Bayer AG neu gegründet.Im Bereich hochwertige Materialien bilden vor allem die in den 1930er Jahren entdeckten Poly­urethane zur Herstellung von Schaumstoffen und seit 1953 der Kunststoff Polycarbonat (Makrolon) die Basis für eine ständig wachsende Bandbreite von Anwendungen. Poly­urethane von Bayer Material­Science helfen zum Beispiel als Gebäudedämmung, Heiz- oder Kühlenergie einzusparen, und leichte Werkstoffe tragen dazu bei, Autos leichter zu machen und so den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.Nach dem 125-jährigen Jubiläum im Jahr 1988 konzentrierte sich das Unternehmen zunehmend auf seine Kernaktivitäten und trennte sich 1999 zunächst von seiner Tochter Agfa und 2005 von wesentlichen Teilen des klassischen Chemiegeschäfts sowie den Polymerbereichen Festkautschuk, Kaut­schukchemikalien (einschließlich Rhein Chemie), teilkristalline Werkstoffe, ABS/SAN und Fasern, die unter dem Namen Lanxess ausgegliedert wurden.Parallel wurden die Life-Science-Bereiche Gesundheit und Agrarwirtschaft ausgebaut, vor allem mit der Akquisition von Aventis CropScience (2001) und Schering (2006).
Im Geschäftsjahr 2011 erzielte Bayer mit rund 112?000 Beschäftigten einen Umsatz von 36,5 Mrd. EUR.

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