08.04.2013

www.plasticker.de

AFK: Investition in Nachhaltigkeit und Ausbau des Management-Teams

Durch ein neues Compair Kompressorsystem will die AFK Andreas Franke Kunststoff­verarbeitung GmbH & Co. KG den Energieaufwand für die Erzeugung von Druckluft für den Spritzguss zukünftig um 20 Prozent reduzieren und Spritzgussteile und Kunststoffteile dadurch deutlich nachhaltiger und effizienter fertigen. Zusätzlich sei das System an eine ONI Wärmerückgewinnungsanlage angeschlossen, die das Unternehmensgebäude mit Prozesswärme aus der Fertigung der Spritzgussteile und Kunststoffteile versorge. Flankiert würden diese Nachhaltigkeitsmaßnahmen durch eine groß dimensionierte eigene Fotovoltaikanlage.

Die neue Anschaffung sei Teil der "AFK-Agenda 2020", die als Bestandteil der Unternehmensphilosophie durch kontinuierliche Investitionen auf eine deutlich CO2-reduzierte Produktion abziele. Unterm Strich sollen auch Kunden und Umwelt durch einen CO2-optimierten Spritzguss profitieren. Prozessleiter Andreas Becker: "Die kontinuierliche Ausschöpfung von CO2-Einsparpotenzialen im Spritzguss ist ein permanenter Prozess in unserem Hause, der auf maximale Nachhaltigkeit ausgerichtet ist." Im Rahmen des Wettbewerbs Großer Preis des Mittelstandes wurde AFK erst kürzlich für Nachhaltigkeit unter anderem für die erreichten CO2-Einsparungen im Kunststoff Spritzguss als Finalist ausgezeichnet.

Neuer Marketingleiter
AFK hat im März sein Management-Team mit Wolfgang Bock als neuen Marketingleiter ausgebaut. Wolfgang Bock wechselt damit sozusagen die Schreibtischseite, denn der Marketing- und Vertriebsexperte kommt von der Agenturgruppe psv marketing, deren Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer er war. Dort habe er AFK bereits zehn Jahre lang als Berater verantwortlich betreut. "Wir sind in den letzten Jahren stark expandiert, sodass eine direkte Steuerung unserer Marketingaktivitäten von innen heraus notwendig ist", erklärt AFK-Geschäftsführer Andreas Franke.

Ausbau von Kapazitäten und Reinraumproduktion
Mitte Mai sollen im Zuge der Expansion die Produktionskapazitäten durch die Anschaffung neuer Spritz­guss­maschinen erweitert werden. Zudem soll ein Reinraum in Betrieb genommen werden. "Damit bieten sich für unsere Kunden ganz neue Möglichkeiten zur Herstellung hochreiner Produkte. Insbesondere die Bereiche Medizin, Pharmazie, Kosmetik sowie Automotive werden von den innovativen Lösungen der Reinraumproduktion profitieren", so Wolfgang Bock.

Weitere News im plasticker