Abschlusspressemeldung zur K 2013

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Hohe Erwartungen an die K 2013 wurden übertroffen, Vielzahl wegweisender Innovationen führte zu bemerkenswert, Aussteller erwarten ein starkes Nachmessegeschäft

November 2013 - Mit hohen Erwartungen waren die Unternehmen der Kunststoff- und Kautschukindustrie zu ihrer weltweit wichtigsten Messe, der K 2013, nach Düsseldorf gekommen. Eine seit Monaten anziehende Branchenkonjunktur und die Gewissheit der Firmen, wegweisende Produktinnovationen für alle Bereiche der Wertschöpfungskette vorstellen zu können, hatten berechtigte Hoffnung auf einen guten Messeverlauf und ein reges Nachmessegeschäft geweckt. Und die Erwartungen wurden während der acht Messetage noch übertroffen. Einmütig berichteten die Aussteller von einer Vielzahl konkreter Projektanfragen, intensiven Verhandlungen mit Fachbesuchern aus aller Welt und einer bemerkenswerten Anzahl von teils spontanen Geschäftsabschlüssen, darunter etliche in Millionenhöhe.

Ulrich Reifenhäuser, Vorsitzender des Ausstellerbeirates der K 2013, zieht eine äußerst positive Bilanz: „Die Investitionsfreude der Besucher hatten wir in dieser Stärke nicht erwartet! Die vielen innovativen Produkte und Anwendungen, die in Düsseldorf Premiere hatten, fanden größte Aufmerksamkeit beim Fachpublikum. Und die Neuheiten wurden nicht nur bestaunt, es wurde bereits sehr viele konkrete Verhandlungen geführt und Verträge unterzeichnet. Viele Kunden bauen ihre Kapazitäten aus und investieren in neue Technologien, um sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Wir gehen sehr zuversichtlich von einem starken Nachmessegeschäft aus und rechnen mit anhaltendem Wachstum für unsere Branche“.

Diese Einschätzung zieht sich durch alle Bereiche der Messe und wurde von den mehr als 3.200 ausstellenden Rohstoffproduzenten, Verarbeitern und Maschinenbauern gleichermaßen geteilt. Die Aussteller hoben besonders die noch einmal gestiegene Internationalität und die hohe fachliche Kompetenz der Besucher hervor sowie die Tatsache, dass überdurchschnittlich viele Top-Manager die Reise nach Düsseldorf angetreten hatten. Die Ergebnisse der Ausstellerbefragung zeichnen ein überdurchschnittlich positives Bild: 86 Prozent aller ausstellenden Firmen beurteilten den geschäftlichen Erfolg auf der Messe mit sehr gut bis zufriedenstellend, 82 Prozent haben sehr hohe Erwartungen an das Nachmessegeschäft.

Aus über 140 Ländern stammten die 218.000 Fachbesucher der K 2013. Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, freut sich mit seinem Team über die hervorragende Resonanz: „Einmal mehr wurde ganz deutlich: Die K ist und bleibt das wichtigste Ereignis der Kunststoff- und Kautschukindustrie! Hier haben gänzlich neue Technologien und Materialien ebenso Premiere wie ausgereifte Weiterentwicklungen, und hier ist der Platz, an dem diese Innovationen geordert werden. Insbesondere bei den internationalen Gästen der K 2013 war die Investitionsbereitschaft außerordentlich hoch, jeder Zweite kam mit konkreten Kaufabsichten nach Düsseldorf. Auch wenn die Größe der Delegationen aus den einzelnen Abnehmerfirmen leicht zurückgeht, so hat doch kein Unternehmen, das Kunststoffwaren herstellt oder verwendet, die Chance verpasst, auf der K 2013 die Neuheiten von heute und die Trends für morgen zu erleben“.

An der Vorveranstaltung im Jahre 2010 hatten 222.486 Besucher und 3.094 Aussteller teilgenommen.

Die Ergebnisse der Besucherbefragung untermauern die Einschätzung der Aussteller, dass die Internationalität der Gäste noch einmal zugenommen hat: 59 Prozent und somit rund 128.000 Fachleute waren ausländischer Herkunft. Knapp die Hälfte aller ausländischen Besucher stammte aus Übersee – selbst aus Angola, Burkina Faso, den Falklandinseln, dem Jemen, Malawi, Nepal, Neukaledonien, dem Oman, Peru und Turkmenistan kamen sie nach Düsseldorf. Der Anteil der Fachbesucher aus Asien stellte erwartungsgemäß die größte Gruppe unter den ausländischen Besuchern – rund 28.500 Fachleute waren aus Süd-, Ost und Zentralasien sowie aus Nah- und Mittelost an den Rhein gekommen. Die Gäste aus Indien waren dabei einmal mehr die größte Gruppe, zugenommen hat der Anteil der Fachbesucher aus China, Indonesien, dem Iran, Japan und Taiwan.

Ein Plus ist auch beim Anteil der Besucher aus Nordamerika zu verzeichnen: Aus den USA und Kanada wurden rund 7.800 Teilnehmer registriert. 10.600 Fachleute kamen aus Lateinamerika. Die größten Kontingente stellten dabei die Experten aus Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Argentinien und Venezuela.

Bei den Gästen aus den europäischen Nachbarländern dominierten mit rund 9.600 Besuchern die Niederlande, gefolgt von Frankreich (rund 8.700 Fachleute), Belgien (ca. 7.200), Italien (ca. 6.100) und Großbritannien (ca. 5.800). Spürbar zugenommen hat das Interesse aus Spanien, Polen und der Tschechischen Republik.

Überdurchschnittlich groß über alle Ländergrenzen hinweg war der Anteil der Führungskräfte bei den Fachbesuchern: Rund zwei Drittel gehören dem Top- und Mittelmanagement an. Weit mehr als die Hälfte bestimmen ausschlaggebend oder mitentscheidend bei Investitionen in ihren Unternehmen mit. Beachtlich ist auch der hohe Anteil der Besucher aus Forschung, Entwicklung und Konstruktion. Die hohe fachliche Qualifikation der Besucher wurde auch von den Ausstellern besonders hervorgehoben: 93 Prozent bezeichneten sie als sehr gut bis zufriedenstellend.

Lösungen für Ressourcenschonung und Energieeffizienz dominierten viele Produkteinführungen, das Bestreben, umweltverträglich und zugleich preisgünstig zu produzieren, prägt die Branche. Der Maschinen- und Anlagenbau, mit rund 1.900 Ausstellern der größte Ausstellungsbereich der K 2013, stand auch im Mittelpunkt des Besucherinteresses: Knapp zwei Drittel aller befragten Gäste gaben an, sich vor allem über die Innovationen dieses Sektors informieren zu wollen. Für 42 Prozent der Fachbesucher waren die Präsentationen der Roh- und Hilfsstoffproduzenten vorrangig von Interesse, 22 Prozent schenkten in erster Linie Halbzeugen und technischen Teile aus Kunststoff und Gummi ihre Beachtung (Mehrfachnennungen möglich). Die Besucher stammten aus allen wichtigen Anwenderbranchen – von der Bauwirtschaft und dem Fahrzeugbau über Verpackung sowie Elektro- und Medizintechnik bis hin zur Landwirtschaft. Insgesamt vergaben die Besuchern der K 2013 Bestnoten für das Angebot in den 19 Messehallen: 96 Prozent versicherten, ihre Besuchsziele voll erreicht zu haben.

Sonderschau „Kunststoff bewegt“
Auf großes Interesse bei den Fachleuten aus aller Welt stieß auch die Sonderschau der K 2013 mit dem Titel „Kunststoff bewegt“. Hier wurde deutlich, welche Beiträge Kunststoffe zu einem „Leben in Bewegung“ leisten. Es ging dabei um die direkten Beiträge der Kunststoffe zu den unterschiedlichen Facetten von Mobilität, aber auch um emotionale Bewegung z.B. durch Kunst und Design. Zukunftsorientierte Fragen rund um die großen Themen Bevölkerungswachstum, Energiebedarf und Klimawandel wurden ebenfalls angesprochen. Zur Standeröffnung am 16. Oktober sprach Ex-Außenminister Joschka Fischer zum Thema Nachhaltigkeit.

Die nächste K Düsseldorf findet vom 19. bis zum 26. Oktober 2016 statt.

Informationen zur K 2016 unter http://www.k-online.de bzw. in den sozialen Netzwerken:

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