09.03.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Additive für defektfreie Oberflächen von Farben und Lacken

Sie können die Oberflächenspannung von Lacken bis auf etwa 20 mN/m vermindern und ermöglichen selbst die Benetzung von niederenergetischen Kunststoffen oder von schlecht vorbehandelten Materialoberflächen. Verunreinigungen wie Staub oder Gelpartikel, Schmierfett, Silicon oder Fingerabdrücke seien laut 3M kein Problem. Das Ergebnis sei ein gleichmäßigerer Auftrag und eine glatte und glänzende Oberfläche. Neben den drei nicht-ionogenen Produkten FC-4430, FC-4432 und FC-4434 bietet das Unternehmen jetzt auch das anionische Fluortensid FC-5120 an. Es basiert auf Ammoniumsalz und ist primär für wässrige Formulierungen geeignet. Noch in diesem Frühjahr soll zudem eine kationische Produktvariante auf den Markt kommen, die speziell für den Einsatz im sauren pH-Bereich entwickelt wurde.Auch mit Dyneon-PTFE-Micro­powder lassen sich die Fließ- und Benetzungseigenschaften von Lacken und Farben positiv beeinflussen. Die in vier Varianten erhältlichen Produkte verfügen laut 3M über gute Antihaft-Eigenschaften und eine nahezu universelle chemische Beständigkeit. Sie sind in einem Temperaturspektrum von -190 °C bis 260 °C dauerhaft einsetzbar. Zudem weisen sie eine hohe Resistenz gegen Witterungseinflüsse, besonders gegen UV-Bestrahlung, auf. Je nach verwendeter Type reicht ihr Einsatz von Beschichtungsformulierungen, über Hochtemperaturfette, -wachse und -öle bis hin zu Druckfarben und Anti-Reib-Beschichtungen. Darüber hinaus werden die PTFE-Micropowder als Additive in Kunststoffen eingesetzt, um deren Reibungskoeffizienten und Oberflächeneigenschaften zu verbessern.

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