12.06.2012

www.plasticker.de

Altair: Anaglyph-Software zur Berechnung von Verbundmaterialien auch in Hyperworks verfügbar

Anwender der Hyperworks Computer-Aided Engineering Software Suite können künftig auch auf die Softwarewerkzeuge LAP und Coda des Unternehmens Anaglyph zugreifen. Die beiden Programme werden vor allem in der ersten Designphase neuer Produkte genutzt, um Strukturbauteile aus Verbundmaterialien zu analysieren und zu optimieren.

Altair-Kunden können auf LAP und Coda über die HWPA zugreifen - eine Suite mit Anwendungen von Hyperworks Partnern, auf die über die gleichen Units zugegriffen werden kann, über die auch Hyperworks Produkte genutzt werden. Das biete den Anwendern die Möglichkeit, auf die laut Anbieter derzeit größte und umfassendste CAE-Suite ohne zusätzliche Kosten oder längerfristige Bindung zuzugreifen. Das Laminate Analysis Program (LAP) wird üblicherweise in der Vorentwicklung genutzt, um die Lagenreihenfolge abzustimmen, um dann das Bauteil aus Verbundwerkstoff mit anderen Methoden wie einer FE-Analyse zu untersuchen und um das Design schließlich zu optimieren, indem das Laminatverhalten Lage für Lage analysiert wird. Die Software wird von Firmen in der Luft- und Raumfahrt, im Schiffbau, im Rennsport und in anderen Industriebereichen sowie im akademischen Umfeld und zur Weiterbildung genutzt.

Coda könne genutzt werden, um Voranalysen von Subkomponenten mit Plate-, Beam- und Joint-, Flange- oder Laminate-Geometrien durchzuführen und Größenbestimmungen sowie die Definition möglicher Material- und Lagensequenzen vorzunehmen, die dann für weitere Untersuchungen ausgewählt werden. Das System stelle die Eigenschaften von Verbundlagen oder Laminaten so dar, dass sie nahtlos in Designmodulen genutzt werden können. Das ermögliche die unmittelbare Einschätzung der Auswirkungen geänderter Eingabeparameter und biete "what-if"-Szenarien, um Ergebnisse grafisch beurteilen zu können.