10.03.2015

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Arkema: Kapazitätsausbau für PEKK in Frankreich und den USA

Der Chemiekonzern Arkema (Colombes, Frankreich) hat die Erweiterung der Kapazität seiner neuen, unter dem Markennamen "Kepstan" PEKK geführten Linie von Polyetherketonketon (PEKK) Hochleistungskunststoffen für Anwendungen aus den Bereichen des 3D-Drucks und der Kohlefaserverbundstoffe in Frankreich und in den USA bekannt gegeben.

Um der steigenden Nachfrage nach Kohlefaserverbundstoffen und aus dem 3D-Druck-Bereich gerecht zu werden, soll die Produktion des derzeit in der Entwicklung befindlichen Spezialpolymers in Frankreich im ersten Halbjahr 2016 verdoppelt werden. Weiterhin sei der Bau einer neuen World-Scale-Produktionsanlage im US-amerikanischen Standort Mobile (Alabama, USA) geplant, die in der zweiten Jahreshälfte 2018 den Betrieb aufnehmen soll.

Die PEKK-Linie zeichnet sich gegenüber der PAEK (Poly-Acryl-Ether-Keton) Familie durch sein umfangreiches Angebot an Verarbeitungstechnologien und sein hervorragendes thermomechanisches Verhalten aus. PEKK ergänzt die Reihe der thermoplastischen Produkte des Unternehmens und erweitert die Arkema-Angebotspalette von individuellen Formulierungen für die Luft- und Raumfahrt sowie der Elektronikbranche, in denen Arkema bereits durch seine Rilsan (PA119 und Kynar (PVDF) Spezialpolymere vertreten ist.

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