31.03.2014

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Assocomaplast: Italienischer Markt für Maschinen, Geräte und Werkzeuge der Kunststoff- und Gummiverarbeiter behauptet sich

Assocomaplast (Mailand/Italien), der italienische Verband der Kunststoff- und Gummimaschinen- und Werkzeugherstellter, hat gestützt auf die Außenhandelsstatistik des italienischen Nationalen Statistischen Instituts (ISTAT) die Bilanz der Branche für das Jahr 2013 abgeschlossen.


Aufgrund des insbesondere im letzten Quartal 2013 spürbaren Aufschwungs der Exporte, so der italienische Verband, sei es der Branche gelungen, die nach wie vor schwache Binnennachfrage zu kompensieren. Weiterhin seien aufgrund der nur sehr leicht rückläufigen Nachfrage aus dem Ausland, deren Anteil an der Gesamtproduktion bei 65 Prozent liegt, die Umsatzverluste im Vergleich zu 2012 gering ausgefallen, so dass insgesamt gesehen die bereits positive Handelsbilanz in 2013 weiter leicht verbessert werden konnte.

Was Umsätze und Exporte angeht, so hätten die Mitgliedsunternehmen von Assocomaplast u.a. mit einem positiven Trend von (+1,3 Prozent ) das Jahr 2013 besser abgeschlossen als der Durchschnitt der Branche. Sowohl die Ergebnisse der letzten vom Verband unter seinen Mitgliedern durchgeführten Erhebung, als auch die ersten Rückläufer der jüngsten, Anfang März gestarteten Erhebung hätten gezeigt, dass die Verbandsmitglieder optimistisch in das Jahr 2014 blickten und ein Drittel von ihnen einen Anstieg in der Wirtschaft noch im ersten Halbjahr 2014 erwarteten.

Die Stabilität der Exporte, so der Verband weiter, sei mit einer Umsatzsteigerung von 32 Prozent auf mehr als 126 Mio. Euro auf das starke Wachstum des Markts für Spritzgussmaschinen zurückzuführen, selbst wenn der Markt für Extruder- und Blasformmaschinen eher einen negativen Trend verzeichnete.


Die Rangliste unter den ersten fünf Absatzmärkten der italienischen Exporte hat sich im Vergleich 2012/2013 nicht verändert. Nach wie vor bleibt Europa der Außenhandelsschwerpunkt der italienischen Hersteller von Kunststoff- und Gummimaschinen, gefolgt vom amerikanischen Kontinent bzw. den NAFTA Ländern, Afrika und dem asiatischen/ozeanischen Raum. So belief sich in 2013 der Anteil der Lieferungen nach Deutschland auf 365 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 3 Prozentpunkten entspricht; nach Frankreich auf 145 Mio. Euro (-17 Prozent), in die USA auf 143 Mio. Euro (-10 Prozent), nach Polen auf 125 Mio. Euro (+5 Prozent) und nach China auf 121 Mio. Euro (-13 Prozent).

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