05.04.2013

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AstroPlast: Spritzgießer legt Grundstein für weiteres Wachstum - Standortverlagerung nach Meschede

Die AstroPlast Kunststofftechnik GmbH & Co. KG hat angekündigt, ihren Standort schrittweise von Sundern-Westenfeld nach Meschede zu verlegen, um sich damit Kapazitäten für weiteres Wachstum zu sichern. Der erste Schritt soll bereits Ende 2013 abgeschlossen sein.

Die Verlagerung beginnt mit der Fertigstellung eines ersten Bauabschnitts bis zum Ende dieses Jahres. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen im Industriegebiet Meschede-Enste ein Grundstück von 46.000 qm erworben, das weitere langfristige Erweiterungsmöglichkeiten biete. Das Gebiet sei vollständig erschlossen, sofort bebaubar und verfügt über einen eigenen Autobahnanschluss an die A46. Aufgrund der räumlichen Nähe des neuen Standorts zu Sundern könne das Know-how der bestehenden Mitarbeiter nachhaltig genutzt werden.

Im ersten Bauabschnitt investiert AstroPlast rund sechs Millionen Euro in den Erwerb des Gesamtgrundstücks sowie den Bau einer 4.600 qm großen Lagerhalle. Parallel zur wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens können dann in den nächsten Schritten weitere Produktionsbereiche realisiert werden. Mittelfristig sei vorgesehen, den Standort vollständig nach Meschede zu verlagern. In der Endausbaustufe können die Hallenflächen bis zu 25.000 qm umfassen. Unterstützt wird die AstroPlast Kunststofftechnik bei diesem Wachstumsschritt vom Mehrheitsgesellschafter, der Wuppertaler Gesco AG.

AstroPlast Kunststofftechnik GmbH & Co KG arbeitet den weiteren Erläuterungen zufolge schon seit dem Jahr 2006 an der Kapazitätsgrenze und beschäftigt sich demzufolge seitdem mit Erweiterungs- und Neubauplänen. Trotz der Tallage und logistischer Nachteile in Sundern-Westenfeld sei eine Erweiterung am alten bestehenden Standort bevorzugt und intensiv geprüft worden. Neben einem erheblichen Mehraufwand, umfangreichen, unkalkulierbaren Auflagen und Einschränkungen sei jedoch insbesondere die Realisierung des Vorhabens bis zum Jahresende 2013 nicht realistisch gewesen.

Trotz der Verlagerung von AstroPlast werde in Westenfeld vorerst weiter produziert und die bestehenden Mietverträge würden verlängert werden. Die in Sundern frei werdenden räumlichen Kapazitäten sollen genutzt werden, um die Schwesterfirma Franz Funke Zerspanungstechnik GmbH & Co. KG zu erweitern. Auch bei Franz Funke würden neue Flächen für ein wachsendes Umsatzvolumen benötigt.

Über AstroPlast
AstroPlast wurde 1972 gegründet und produziert seitdem am Standort Sundern-Westenfeld auf Maschinen mit einer Zuhaltekraft von bis zu 2.300 Tonnen Spritzgießteile aus thermoplastischen Kunststoffen. Vornehmlich werden ABS, PS, PE, PP, PA, PMMA, PC und PBT verarbeitet, teilweise mit einem hohen Glasfaseranteil.

Im Jahr 1995 wurde das Unternehmen zusammen mit der Schwesterfirma Franz Funke von der Gesco AG in Wuppertal übernommen und seitdem stetig ausgebaut. Es werden heute ca. 400 Tonnen Rohmaterial pro Monat verarbeitet und rund 80 Mitarbeiter beschäftigt.

Weitere Informationen: www.astroplast.de, www.gesco.de

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