29.04.2013

Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Aus den Hexenküchen der Materialwissenschaften - Eine außergewöhnliche Tagung geht in die 5. Runde

Am 29. und 30. April, wenn am Brocken im Harz die Hexennacht ansteht, treffen sich in der Waschkaue im Grubenmuseum Rammelsberg nahe Goslar herausragende Forscherinnen aus Chemie und Physik. Bereits zum 5. Mal organisiert das Center of Interface Science – gebildet vor allem durch die Universitäten Oldenburg, Osnabrück und Bremen – diese außergewöhnliche Tagung. Es tragen zwar ausschließlich Forscherinnen vor, als Gäste sind aber alle Wissenschaftler willkommen, um gemeinsam über aktuelle Entwicklungen in den Materialwissenschaften zu sprechen. Die Veranstaltung wird mitgetragen vom Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie (DBG).

Nach der Eröffnung der Veranstaltung am Abend des 29. April durch Professor Dr. Katharina Al-Shamery, Universität Oldenburg, und Renate Lucksch, Bürgermeisterin von Goslar, zeigt gleich der Vortrag „Materials, Analytics and Devices“ der wissenschaftlichen Direktorin des Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Professor Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, die Interdiziplinarität der Materialwissenschaften.

Gleichermaßen in die wissenschaftliche Tiefe wie Breite geht es dann am 30. April. An diesem Tag tragen unter anderem mit Professor Dr. Claudia Felser, Direktorin am Max-Plack-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden, und Professor Dr. Katharina Landfester, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung, Mainz, weitere Spitzenforscherinnen zu aktuellen Entwicklungen im Fachgebiet vor.

Anmeldung zur Tagung und Beitragseinreichungen sind noch bis zum 19. April möglich unter: www.cis.uni-oldenburg.de/51386.html

Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gehört mit über 30.000 Mitgliedern zu den größten chemiewissenschaftlichen Gesellschaften weltweit. Sie hat 27 Fachgruppen und Sektionen, darunter den Arbeitskreis Chancengleichheit in der Chemie (AKCC) mit rund 240 Mitgliedern. Zu den Zielen des AKCC gehören u.a. die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Aufbrechen von herkömmlichen Rollenmustern und Wertungen sowie die Mädchenförderung.

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