21.09.2012

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

BASF: Aufgabe der EPS-Aktivitäten in Indien und Malaysia

Angesichts hoher Überkapazitäten und niedriger Margen in bestimmten Regionen will BASF (Ludwigshafen; www.basf.de) das Geschäft mit EPS ("Styropor") auf strategische Märkte und Kernprodukte mit höherer Profitabilität konzentrieren. Mit dieser Entscheidung geht die Schließung der EPS-Produktionsanlagen in Pasir Gudang (Malaysia) und Thane (Indien) bis Ende 2012 einher. "In den vergangenen Jahren sind in der Region Asien-Pazifik große Überkapazitäten entstanden", begründet Giorgio Greening, Leiter der globalen Geschäftseinheit Schaumstoffe, die Maßnahme. "Wir fokussieren unsere EPS-Investitionen auf ,Neopor´."

Gleichzeitig bereitet der Konzern augenscheinlich die Abgabe der EPS-Erzeugungen in Südamerika vor. Zudem soll das chilenische BASF-Tochterunternehmen Aislapol, das mit 175 Mitarbeitern Dämmplatten, Formteile, Verpackungen und ähnliche Produkte aus EPS herstellt, verkauft werden.

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