23.03.2011

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BASF: Mikrowindturbinen nutzen moderne Werkstoffe

In einem gemeinsamen Projekt hat die niederländische EverkinetIQ International die erste kleine Windturbine der Serie PIQO entwickelt. Beteiligt an diesem Projekt waren die Unternehmen Albis Plastic, BASF und Pekago. Diese Anlagen sollen zur lokalen Energiegewinnung dienen und unterscheiden sich von den großen Windkrafträdern durch geringeren Durchmesser und geringeres Gewicht. Die ersten Prototypen dieser Mikrowindturbinen stehen auf niederländischen Gebäuden und dienen umfassenden Feldversuchen. Nachdem nun ausreichend Datenmaterial zur Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit dieser Turbinen vorliegt, wurden sie optimiert und EverkinetIQ bereitet den breiten Markteinstieg vor.

Zusammen mit dem Vertriebspartner Albis Benelux hat das neu gegründete BASF-Tochterunternehmen Styrolution für den Rotor der Turbine den mit 15 % Glasfasern verstärkten Werkstoff Luran S KR 2858 G3 aus der Familie der ASA-Polymere (Acrylester-Styrol-Acrylnitril) geliefert. Er bietet laut Hersteller besonders gute Witterungsbeständigkeit, UV- und Alterungsstabilität sowie Chemikalienresistenz. Für den runden Rahmen mit etwa 1,5 m Durchmesser eignet sich das ungefüllte und damit weniger steife Luran S 797 S.

Zu Styrolution
Am 30. November 2010 hatten BASF, Ludwigshafen, und Ineos Industries aus dem britischen Lyndhurst angekündigt, ihre weltweiten Aktivitäten im Produktfeld Styrol-Monomere (SM), Polystyrol (PS), Acrylnitrilbutadienstyrol (ABS), Styrolbutadiencopolymere (SBC) und weiterer Styrol-basierter Copolymere sowie Copolymerblends in einem gemeinsamen Joint Venture mit dem Namen Styrolution zusammenführen.