29.07.2013

www.plasticker.de

BASF: Mit Ergebnissen des 1. Halbjahrs 2013 zufrieden

BASF steigerte den Umsatz im 2. Quartal 2013 dank eines höheren Absatzes in allen Segmenten um 3 % auf knapp 18,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen sank gegenüber dem Vorjahresquartal um 5 % auf rund 1,8 Milliarden Euro. Im 1. Halbjahr 2013 übertraf der Umsatz den Wert des Vorjahreszeitraums um 4 % und lag bei rund 38,1 Milliarden Euro. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 3 % auf über 4 Milliarden Euro. Im Segment Functional Materials & Solutions sei das Ergebnis deutlich gewachsen. Höhere Mengen bei Oil & Gas stützten die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ebenfalls.

Im Segment Functional Materials & Solutions stiegen die Mengen und Preise und somit der Umsatz um insgesamt 2 %. Währungseffekte minderten das Umsatzwachstum. Das EBIT vor Sondereinflüssen übertraf mit 293 Millionen Euro den Wert des 2. Quartals 2012 um 77 Millionen Euro. Bessere Margen trugen dazu wesentlich bei.

Prognose für das Gesamtjahr 2013
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im 1. Halbjahr führt dazu, dass das Unternehmen die Rahmenbedingungen für 2013 noch zurückhaltender einschätzt als bisher. BASF erwartet nunmehr für das Gesamtjahr 2013 folgende Rahmenbedingungen (bisherige Prognose in Klammern):
Bruttoinlandsprodukt: +2,0 % (2,4 %) Industrieproduktion: +2,7 % (+3,4 %)Chemieproduktion: +3,1 % (+3,6 %)US-Dollar-Wechselkurs: 1,30 US$/€ (unverändert) Ölpreis: 105 US$/Barrel (110 US$/Barrel)
BASF rechnet nicht damit, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum und die Chemienachfrage im 2. Halbjahr 2013 beleben werden. Es wird eine nach wie vor unbeständige und von konjunkturellen Unsicherheiten geprägte Entwicklung erwartet. Trotzdem sollen bei Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen die Werte des Jahres 2012 übertroffen werden. (Quelle: alle Daten BASF)

Mit ihrem Programm Step, das im Vergleich zum Basisjahr 2011 ab Ende 2015 jährlich rund 1 Milliarde Euro zum Ergebnis beitragen soll, liege man im Plan und werde dieses Jahr 300 Millionen Euro einsparen. Aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung werde der vor allem in Schwellenländern geplante Personalaufbau verlangsamt.

Weitere News im plasticker