21.07.2011

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BASF: Neue Anlage für kundenspezifische Formulierungen von Antioxidantien im Nahen Osten

Mit dem Bau einer hochmodernen Anlage für kundenspezifische Formulierungen für Antioxidantien (Customer Specific Blends, CSB) in Bahrain will die BASF ihre Präsenz in der Region Naher Osten weiter ausbauen. CSBs sind wichtige Zusatzstoffe für die Kunststoff verarbeitende Industrie bei der Herstellung von Polymeren, insbesondere in der Region Naher Osten. Als Baubeginn für die neue Anlage nennt das Unternehmen den September 2011. Mit einer Jahreskapazität von circa 16.000 Tonnen soll dies eine der größten CSB-Anlagen weltweit sein. Die Inbetriebnahme ist bereits für Ende 2012 geplant.

Bedeutende Investition
Mit dieser wichtigen Investition in das Arbeitsgebiet Kunststoffadditive, das 2009 vom ehemaligen Unternehmen Ciba erworben wurde, will die BASF ihr klares Engagement für diese Industrie zum Ausdruck bringen. Hans W. Reiners, Leiter des Bereichs Performance Chemicals, erläutert diese strategische Entscheidung: "Wir freuen uns sehr, eine hochmoderne CSB Anlage in dieser wachstumsstarken Region zu bauen und damit direkt bei unseren Kunden vor Ort zu sein. Diese Anlage ist eingebunden in unser starkes Produktionsnetzwerk für Antioxidantien, das Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika umfasst. Das macht uns weltweit zu einem der führenden Partner für die Kunststoffindustrie mit einem Produktportfolio, das in seiner Breite und Qualität beispiellos ist. Die BASF wird auch in den kommenden Jahren ihr Kunststoffadditiv-Geschäft mit Antioxidantien, Lichtschutzmitteln und Pigmenten weiter stärken."

Diese neue Anlage entstehe zusätzlich zu einem bestehenden Abkommen mit dem Unternehmen Astra Polymers zur Auftragsproduktion von CSBs im Königreich Saudi-Arabien, teilt das Unternehmen weiter mit. Damit werde BASF zum größten CSB Lieferanten in der Region und sieht sich gut aufgestellt, um den schnellwachsenden Polymermarkt im Nahen Osten zu bedienen, insbesondere Schlüsselkunden in den Ländern des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC), eine Region mit einer der höchsten Wachstumsraten für die Produktion von Polyolefinen weltweit.

"Die Kunststoff produzierende Industrie im Nahen Osten ist insgesamt auf Wachstumskurs. Dieser Trend wird weiter verstärkt durch die zunehmende Ansiedlung von nachgelagerten Industrien. Wir als BASF möchten dieses Wachstum mit technischen Lösungen und flexiblen Lieferstrukturen unterstützen. Dies ist nur mit einer Produktion vor Ort möglich", sagt John Frijns, Leiter der Geschäftseinheit Plastic Additives Europe / EAWA. "Damit sind wir in der Lage, hochwertige, auf die Bedürfnisse der Industrie zugeschnittene Produkte zu liefern. Darüber hinaus ermöglicht die Nähe zu unseren wichtigsten Kunden eine flexible und verlässliche Versorgung."