15.10.2013

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BASF: Neue Versuchsanlage für Verpackungsfolien aus Ultramid in Betrieb genommen

Die BASF hat am Standort Ludwigshafen eine hochmoderne Polyamid-Coextrusionsanlage für Verpackungsfolien und Technische Folien in Betrieb genommen. In der Anlage können neue Anwendungen für "Ultramid" (Polyamid) zusammen mit Kunden aus der Folienindustrie entwickelt werden. Darüber hinaus soll die Anlage auch für die Forschung, Produktentwicklung und Materialprüfung für "Ultramid"-Folienprodukte eingesetzt werden.

Castfolien sowie Blasfolien mit bis zu sieben Schichten
Die Anlage erlaubt die Produktion von Castfolien sowie Blasfolien mit bis zu sieben Schichten. Durch die flexible Auslegung und die Größe der Kombinationsanlage können Produktionsbedingungen simuliert werden. Die Anlage ermöglicht die Herstellung von Versuchsmengen und die anwendungstechnische Prüfung neuentwickelter Folienprodukte.

"Ultramid ermöglicht unseren Kunden immer leistungsstärkere Foliensysteme", sagt Hermann Althoff, Leiter der globalen BASF-Geschäftseinheit Polyamide und Zwischenprodukte. "Mithilfe der neuen Coextrusionsversuchsanlage können wir gemeinsam mit unseren Kunden neue, individuell auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnittene Folienprodukte entwickeln."

Je nach Bedarf kann die Anlage als Cast- oder Blasfolienanlage betrieben werden. Sie ermöglicht die Extrusion von 20µm bis 250µm dicken, symmetrischen oder asymmetrischen Folien bei einer Breite bis zu 750mm und Geschwindigkeiten bis zu 50 Meter pro Minute. Die Abkühlung der Folien kann im Blasfolienbetrieb durch Luft und je nach Anforderung zusätzlich auch mit Wasser erfolgen. Im Castfolienbetrieb wird die Abkühlung über die Chill-Roll, die zwischen 20°C und 130°C einstellbar ist, geregelt.

Weitere Informationen: www.basf.com

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