13/07/2012

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BASF: Schnellkupplungen aus PA 6.10 im Automobilbau in Serie

Eine weitere Serienanwendung hat das neue mit 30 % Glasfasern verstärkte Ultramid® S3WG6 Balance laut BASF bei A.Raymond gefunden. Der international tätige Automobilzulieferer für Befestigungstechnik und Fluidverbindungen mit Hauptsitz in Frankreich verwendet den Angaben zufolge das Polyamid (PA) 6.10 der BASF in Schnellkupplungen (quick connectors) für Kraftstoffleitungen. Das Material soll sich nicht nur durch seine Hydrolyse-, sondern auch durch seine außerordentlich hohe Kraftstoffbeständigkeit auszeichnen.

Die mechanischen Kennwerte nach Lagerung über 2000 Stunden bei erhöhten Temperaturen zum Beispiel in Biokraftstoffen wie E 24, B30, oder B100 liegen nach Herstellerangaben auf einem mit PA 12 GF 30 vergleichbaren Niveau. Der Werkstoff bestehe auch die in der Automobilindustrie typischen Tests zur Spannungsriss­beständigkeit in Anwesenheit von Zinkchlorid (SAE 2644, FMVSS 106). Daher sei das Material in der Lage, PA 12 in Anwendungen zu ersetzen, bei denen solche Anforderungen gelten. Schnellkupplungen dieser Art kommen bei fast allen namhaften PKW- und LKW-Herstellern weltweit zum Einsatz. Angesichts der hohen Nachfrage nach Materialien, die PA 12 ersetzen können, erweitert die BASF ihr PA 6.10-Sortiment in Zusammenarbeit mit den Kunden kontinuierlich.