10/05/2013

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BASF lizenziert Technologie von Genomatica zur Produktion von BDO aus nachwachsenden Rohstoffen

Die Lizenzvereinbarung erlaubt der BASF den Bau einer World-Scale-Produktionsanlage für BDO aus nachwachsenden Rohstoffen nach dem Genomatica-Verfahren. Außerdem wird Genomatica ihr patentiertes zuckerbasiertes Produktionsverfahren weiterentwickeln, während BASF BDO aus nachwachsenden Rohstoffen herstellt. Muster- und Versuchsmengen für Kunden werden in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 zur Verfügung stehen, so heißt es. "Wir haben uns für das Genomatica-Verfahren entschieden, weil es aus unserer Sicht außerordentlich weit entwickelt und zuverlässig ist", sagte Sanjeev Gandhi, President, Leiter des BASF-Unternehmensbereichs Intermediates, und ergänzte: "Im Einklang mit unserer "We create chemistry"-Strategie wollen wir mit BDO aus nachwachsenden Rohstoffen unseren Kunden aus der Kunststoff-, Textil- und Automobilindustrie einen Mehrwert bieten.""Wir freuen uns mit der BASF zusammenzuarbeiten, die als global führender BDO-Hersteller über ein weltumspannendes Produktions- und Vertriebsnetz sowie über langjährige Erfahrung im Markt verfügt", sagte Christophe Schilling, Chief Executive Officer von Genomatica, und weiter: "Unsere Vereinbarung unterstreicht das Engagement von Genomatica, innovative Prozesstechnologien für die globale chemische Industrie anzubieten."BDO und seine Folgeprodukte dienen zur Herstellung von Kunststoffen, Lösemitteln, Elektronik-Chemikalien und elastischen Fasern. Die Ausgangsstoffe für die Herstellung von herkömmlichem BDO sind Erdgas, Butan, Butadien und Propylen. BASF produziert derzeit BDO und BDO-Äquivalente an den Standorten in Ludwigshafen, Deutschland, Geismar, LA, USA, Chiba, Japan, Kuantan, Malaysia, und Caojing, China, mit einer jährlichen Kapazität von 535 000 t. BASF hat vor kurzem angekündigt, einen BDO-Komplex in China mit einer Kapazität von 100 000 jato bauen zu wollen.

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