06.12.2012

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BASF und Purac gründen JV für biobasierte Bernsteinsäure

Schon seit 2009 forschen BASF und CSM gemeinschaftlich auf dem Gebiet der Bernsteinsäure. Die Kooperation führte zur Entwicklung eines nachhaltigen und effizienten Herstellungsprozesses, der auf einem proprietären Mikroorganismus basiert. Das verwendete Bakterium Basfia succiniciproducens, das Bernsteinsäure auf natürlichem Weg produziert, kann aus einer Vielzahl erneuerbarer Rohstoffe biobasierte Bernsteinsäure herstellen. Das neue Verfahren kombiniert hohe Effizienz mit dem Einsatz nachwachsender Rohstoffe und der Bindung des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2). Dies macht den Prozess zu einer ökonomisch und ökologisch attraktiven Alternative gegenüber einer Synthese aus petrochemischen Rohstoffen. Die Nachfrage nach Bernsteinsäure wird in den kommenden Jahren voraussichtlich stark wachsen, dies vor allem wegen ihres Einsatzes bei der Herstellung von Biokunststoffen, chemischen Zwischenprodukten, Lösemitteln, Polyurethanen und Weichmachern. Derzeit arbeitet man an der Modifikation einer bestehenden Fermentationsanlage für die Produktion von Bernsteinsäure am Purac?Standort in Montmelo, Spanien. Mit dieser Anlage, die Ende 2013 mit einer jährlichen Kapazität von 10 000 t Bernsteinsäure in Betrieb geht, soll das neue Gemeinschaftsunternehmen eine global führende Position einnehmen. Hinzu kommt wegen des erwarteten Nachfrageanstiegs die Planung einer zweiten Großanlage mit einer Kapazität von 50 000 jato. Die endgültige Investitionsentscheidung für diese Anlage wird jedoch erst nach einer erfolgreichen Markteinführung erfolgen.

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