23/06/2010

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BC für Transport und Lagerung von TDI

Grund dafür war das chemische Verhalten der Innenbehälter aus HDPE. Im Kontakt mit TDI kann HDPE um bis zu 13 % aufquellen, was wiederum sein Eigenschaftsprofil um bis zu 20 % verändert.

Die Schütz GmbH & Co. KGaA in Selters und die Bayer MaterialScience AG haben herausgefunden, dass sich dieses Problem durch die Verwendung von IBC mit einer in die Behälterwand integrierten EVOH-Barriere lösen lässt.

Zum einen wird das Quellverhalten auf ein Minimum reduziert, und zum anderen bietet das Copolymer aus Ethylen und Vinylalkohol einen sicheren Permeationsschutz. So können weder flüchtige Inhaltsstoffe durch die Behälterwand nach außen dringen, noch können sich Umwelteinflüsse schädlich auf das Transportgut auswirken - z. B. durch Eindringen von Sauerstoff.

Darüber hinaus bieten IBC Vorteile bei Handhabung und Logistik. Die Verwendung von Kombinations-IBC spart im Vergleich zu Stahlfässern Zeit und Kosten bei Befüllung und Entleerung sowie bei allen Lade- und Transportvorgängen.

Der Container verfügt über das Füllvolumen von fünf Fässern, benötigt jedoch nur einen Platzbedarf, der vier Fässern entspricht. Die Produktentnahme kann hermetisch über den Bodenauslauf erfolgen.

Ausgangspunkt für die Entwicklung der neuen IBCs war die von Schütz entwickelte Security Layer Technology. Dieses Extrusionsblasverfahren, bei dem bis zu sechs Materialschichten gleichzeitig verarbeitet werden können, ermöglichte erstmals den Einbau der Barriere zwischen zwei Tragerschichten aus HDPE.

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