13.12.2011

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BIA: Neue Kunststoff-Galvanik am Standort Solingen

Die BIA Kunststoff- und Galvanotechnik GmbH & Co.KG setzt weiter auf den Standort Solingen und investiert sieben Millionen Euro in einen 2.000 m² großen Neubau mit moderner Anlagentechnik.

Die Strategie der letzten Jahre, innovative Felder der Spritzguss- und Oberflächentechnik zu besetzen, hat sich aus Sicht des Unternehmens als richtig erwiesen. BIA habe sich als kompetenter Partner der Automobilindustrie etabliert, wenn es um die Realisierung der gewünschten Chromoberflächen gehe. Das Know-How im Mehrkomponentenspritzguss und das von BIA entwickelte Nachtdesign-Verfahren seien am Markt stark gefragt. Dazu komme eine generell hohe Nachfrage nach verchromten Kunststoffteilen. Die neue Anlage werde daher dringend gebraucht.

Nach nur neun Monaten Bauzeit geht nun noch im Dezember 2011 die neue Galvanik "BIA 4" in den Probe-Betrieb.

"In der neu errichteten Halle werden wir sehr kompakt den kompletten Arbeitsablauf abbilden können: Spritzgießen, Aufstecken, Galvanisieren, Abnehmen, Prüfen und Verpacken werden dort integriert durchgeführt", erklärt Geschäftsführer Jörg Püttbach die Besonderheiten.

"Die Kapazitätserweiterung wird eine Entlastung der derzeit grenzwertig belasteten Mitarbeiter und Anlagen mit sich bringen. Wir hoffen, dadurch zum einen von den vielen Sonderschichten wegzukommen und zum anderen mehr Zeit für größere Wartungen an den anderen Galvanikanlagen zu gewinnen", so Püttbach weiter. "Darüber hinaus hilft die neue Fertigung, die anspruchsvollen Umweltziele zu erreichen."

So werden den weiteren Angaben ausschließlich energiesparsame vollelektrische Spritzgussmaschinen eingesetzt. In der Galvanik seien ebenfalls zahlreiche Maßnahmen zur Ressourceneffizienz umgesetzt worden, wie z.B. die Ausstattung des Zu- und Abluftsystem mit einer effektiven Wärmerückgewinnung.

Damit will BIA seinen Wachstumskurs der letzten Jahre konsequent fortsetzen und seine Rolle als nach eigenen Angaben Marktführer für galvanisierte Kunststoffteile im Automobil weiter ausbauen. "Diesen Vorsprung", so Püttbach, "konnten wir nur durch Innovationen, neue Technologien und Oberflächen realisieren."

Gemeinsam mit der Schwesterfirma Biacchessi beschäftigt BIA in Solingen derzeit über 900 Mitarbeiter. Weitere Einstellungen für 2012 sind geplant. Insbesondere Fachkräfte werden dringend gesucht.