10.12.2013

www.gupta-verlag.de/polyurethane

BMS erreicht Etappenziele beim Bau der neuen TDI-Großanlage in Dormagen

"Mit dem Abschluss dieser beiden Teilprojekte konnten weitere wichtige Meilensteine bei der Errichtung unserer Produktionsanlage im vorgesehenen Terminplan umgesetzt werden", erklärte TDI-Programm-Manager Steffen Kühling. Die Produktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2014 beginnen. Eine tragende Rolle für die TDI-Großanlage hat der neue Stahlbau. Denn er bildet die Stützstruktur für alle Apparate, Rohre und sonstigen Anlagenkomponenten. Mehr als 4 000 t Stahl wurden für die knapp 50 m hohe Konstruktion in den vergangenen 14 Monaten verbaut. Damit ist nun die komplette Gebäudestruktur montiert. Jetzt können Folgewerke wie die Rohre, die Prozessleittechnik und die Außenfassade installiert werden. "Im Vordergrund steht dabei auch weiterhin die sichere Durchführung der Arbeiten", so Kühling. "Die Gesundheit aller Beteiligten ist für uns das höchste Gut." Erstbefüllung des neuen TDI-Tanks Der neue doppelwandige Tank ist rd. 25 m hoch und kann bis zu 7 500 m3 Flüssigkeit fassen. In den nächsten Tagen soll er zum ersten Mal mit TDI befüllt werden, das zu diesem Zeitpunkt allerdings noch aus der bisherigen TDI-Anlage kommen wird. Sobald die neue Anlage mit der TDI-Produktion begonnen hat, wird der Rohstoff für PU-Weichschaum von dort aus in den Großtank des Versandbetriebs gefördert werden. Aus dem Großtank wird das TDI dann je nach Bedarf in Fässer, Tankwagen oder Bahnkesselwagen gefüllt und an die Kunden verteilt. Der Behälter hat somit eine wichtige Funktion bei der Lagerung und Verteilung von TDI auf dem europäischen Markt. In die neue Anlage werden im Kern rd. 250 Mio. EUR investiert. Rechnet man die erforderlichen Rahmeninvestitionen hinzu, summiert sich der Gesamtbetrag auf mehr als 400 Mio. EUR, so das Unternehmen. Die Jahreskapazität wird bis zu 300 000 t betragen. Dabei werden Energie und Ressourcen optimal genutzt. So lassen sich laut Bayer gegenüber einer konventionellen Anlage gleicher Kapazität bis zu 60 % Energie einsparen, außerdem werden bis zu 80 % weniger Lösemittel benötigt.

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