04.07.2012

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BUSS: Neuer Laborkneter für Entwicklung und Bemusterung

Die Buss AG aus der Schweiz hat dieses Frühjahr ihren neuen Laborkneter MX 30 in Vierflügel-Technologie für die Compoundierung vorgestellt.

Der Laborkneter MX 30 mit 30 mm Schneckendurchmesser rundet die MX-Baureihe nach unten ab. Er ist ausgelegt für Durchsätze von 5 bis 25 kg/h bzw. für Produktmengen ab 300 g; die maximale Schnecken­drehzahl beträgt 800 min -1. Die Temperierung des Knetergehäuses lässt Prozesstemperaturen bis 280 °C zu. Wie die größeren Anlagen der MX-Baureihe eignet sich der Labor-Ko-Kneter laut Anbieter besonders zum Aufbereiten von temperatur- und scherempfindlichen Kunststoffen sowie zur Herstellung von hochgefüllten Compounds mit hohen Zugabemengen an Verstärkungs- und Füllstoffen. Durch die Ausstattung mit einem Austragsextruder und einer Granulierung sowie mit der bedienerfreundlichen Steuerung mit Touch Panel ist der neue Laborkneter demnach verfahrenstechnisch ebenso vielseitig einsetzbar wie die größeren MX-Kneter.

Der Laborkneter MX 30 in Vierflügel-Technologie wird eingesetzt in Forschung und Entwicklung ebenso wie bei der Prozess- und Rezepturoptimierung. Wegen der hohen Förderstabilität und der linearen Drehzahl-Durchsatz-Beziehung lassen sich den weiteren Angaben nach die mit dem MX 30 ermittelten Verfahrensparameter zuverlässig auf größere MX-Kneter übertragen. Das aufklappbare Knetergehäuse biete einen besonderen Vorteil: Der Produktzustand und damit der Aufbereitungsfortschritt in den verschiedenen Verfahrenszonen des Prozessraums lässt sich visuell bewerten.

Auch als Klein-Compoundierlinie einsetzbar
Über den Einsatz bei der Rezeptur- und Verfahrensentwicklung hinaus stellt der MX 30 eine vielseitig anwendbare Klein-Compoundierlinie dar, mit der sich Mustermengen für Kundenversuche oder Compounds in kleineren Losgrößen produzieren lassen. Entsprechendes Zubehör, z.B. Dosierungen für die Materialzufuhr oder unterschiedliche Granulierungen, ist optional verfügbar.