25.10.2012

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

BaFa: Hanffasern in Pellet-Form besser dosierbar

Hanffaser-Pellets an Stelle unkomprimierter Fasern lösen nach Ansicht des nova-Instituts (Hürth; www.nova-institut.de) das Problem der Dosierung dieser Naturfasern in der Kunststoffverarbeitung. Innerhalb des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (Osnabrück; www.dbu.de) geförderten Projekts "Entwicklung einer industriellen Naturfaser-Pellet-Produktion zur Nutzung von Naturfasern als Verstärkung von (Bio-)Kunststoffen in Spritzguss und Extrusion" errichtete der Hanffaser-Produzent Badische Naturfaseraufbereitung GmbH (BaFa, Malsch; www.bafa-gmbh.de) eine Pilotanlage für Hanffaser-Pellets. Ersten Versuchen zufolge sind diese "gut dosierbar und lösen sich zudem gut und gleichmäßig in der Schmelze auf", so die Industriepartner FKuR Kunststoff (Willich; www.fkur.de), Linotech GmbH & Co. KG (Waldenburg; www.linotech.de) und H. Hiendl Kunststofftechnik GmbH & Co. KG (Bogen-Furth; www.hiendl.de).

Die Pelletform bringt laut nova-Institut zusätzliche Vorteile, wie eine homogenere Verteilung der Fasern, geringere Faserschädigung und auch mehr längere Fasern.

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