16.02.2011

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Balda: Michael Sienkiewicz tritt als CEO zurück - Rainer Mohr neuer Vorstandsvorsitzender

Der Aufsichtsrat und der CEO, Michael Sienkiewicz, der im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Balda AG haben sich darauf verständigt, dass Michael Sienkiewicz mit sofortiger Wirkung aus dem Vorstand der Balda AG ausscheidet. Er steht der BALDA Solutions USA, Inc. künftig weiterhin als Berater zur Verfügung. Rainer Mohr, bereits Finanzvorstand der Gesellschaft, wurde durch den Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden ernannt und wird beide Ämter in Personalunion führen. Der Aufsichtsrat dankt Michael Sienkiewicz für seine bisherige Arbeit. Rainer Mohr soll die Bestandschancen des Segments MobileCom evaluieren sowie die Grundlagen für profitables Wachstum der Segmente Electronic Products und Medical ausbauen.

Neuer Balda-Chef optimistisch für 2011
Rainer Mohr erwartet schwarze Zahlen im operativen Geschäft. "Der Balda-Konzern wird im Geschäftsjahr 2011 ein positives operatives Ergebnis erwirtschaften". Davon ist Rainer Mohr, der neue Alleinvorstand des Unternehmens überzeugt. Aufsichtsrat und Vorstand haben eine klare Strategie und definierte Maßgaben für jedes Segment des Konzerns beschlossen. Neue Führungen in den Segmenten MobileCom in China und Electronic Products in Malaysia haben Maßnahmen zur weiteren Restrukturierung eingeleitet. Bis zum Ende des ersten Halbjahres will Mohr gegebenenfalls einschneidende Entscheidungen treffen.

"Wenn wir im Mobiltelefongeschäft den Turnaround nicht schaffen, sind wir auch zu einem harten Schnitt bereit", so Mohr. Das Segment Electronic Products habe bereits im zweiten Halbjahr 2010 Fortschritte gemacht. Zudem verfüge es über aussichtsreiche innovative Produkte. Balda Medical entwickle sich ausgezeichnet. Das in Deutschland, in Bad Oeynhausen, ansässige Segment habe zu Jahresbeginn einen weiteren Großauftrag gewonnen und werde 2011 deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis erzielen. Für das angekündigte strategische Wachstum im Segment Medical ist der neue Balda-Chef optimistisch: "Wir sind im Plan. Ich erwarte bis zum Ende des ersten Halbjahres eine abschließende Entscheidung." "Wir kennen unsere Hausaufgaben. Besonders in China werden wir mit Hochdruck an die Arbeit gehen. Die ersten Maßnahmen sind bereits eingeleitet. Der Balda-Konzern verfügt über die finanziellen Ressourcen, seine Pläne konsequent umzusetzen", so Mohr.