23.08.2012

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Barlog Plastics: Gummersbacher Schüler mit Kunststoffthema als "IdeenMacher - 2012" ausgezeichnet

Die Thyssen Krupp Stiftung und die WAZ hatten zu einem landesweiten Wettbewerb in NRW aufgerufen. Die von einer Jury ausgewählten besten 10 "IdeenMacher" waren am 21.8.2012 nach Essen in den IdeenPark eingeladen.

Der IdeenPark auf dem Messegelände Essen war ein spannender Ort für die Preisverleihung an die Schüler und Lehrer. Die Laudatoren waren Sylvia Löhrmann, Schulministerin des Landes NRW, Thomas Wels von der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und Ralph Labonte, Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektor bei ThyssenKrupp, die im Wechsel die Gewinner und ihre Arbeiten detailliert vorstellten und ihre Gratulationen aussprachen.

Der Händedruck dieser hochkarätigen Laudatoren, die ihnen überreichte Urkunde und der Scheck über 2.500,-€ zur Unterstützung der Unterrichtsarbeiten, werden sicher zu einem hohen Motivationsschub führen.

Nachhaltige Kooperation
Die Idee, sich bei diesem Wettbewerb anzumelden, entstand für die Gewinnerklasse der Gesamtschule Gummersbach-Derschlag auf der Basis einer Kooperation der Schule mit dem Unternehmen Barlog plastics aus Overath. Ausgewählte MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler unter der Leitung ihres Lehrers Reimund Heringer verbrachten in 2010, gesponsert und geführt durch Barlog, einen Tag auf der K2010 in Düsseldorf. Anschließend war das Unternehmen mit seinem Geschäftsfeld BaHsys/Materialprüfung die Anlaufstelle für Schülerpraktika. Hieraus entwickelte die Schülerin Pia Fielenbach eine enorme Identifikation mit dem Thema Kunststoffe und deren Leistungsfähigkeit und Beschränkungen im täglichen Einsatz. Ihre Projektdefinition, von der allein schon die Fach-Jury begeistert war, lautet: "Typische Schadensbilder an verschiedenen Kunststoffen und ihre Grenzen der Gebrauchs-tauglichkeit durch Einwirkung von Alltagschemikalien".

Erste Experimente mit Gewürzpasten und Ketchup, die viele Werkstoffe deutlich und bleibend anfärben, gaben den Startschuss für die Entscheidung, dass dieser Themenkreis "Wirkung von Alltagschemikalien auf Kunststoffteile" nun zum Dauerthema im Chemieunterricht dieser Schule wird.

Ist dafür Prüftechnik gefragt, die an der Schule nicht zur Verfügung steht, wird der Chemieunterricht einfach ins Labor der Barlog Gruppe verlagert. Der Start in das neue Schuljahr beginnt nun für die betroffene Klasse mit dem spannenden Thema: "Herstellung von Probekörpern aus ganz verschiedenen Kunststoffgranulaten auf einer Spritzgussmaschine im Technikum von Barlog". Das ist Nachwuchsförderung hautnah!