26.09.2013

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Bayer MaterialScience: Dreidimensionale Displays optimieren optische Anzeigen

Eine neue Entwicklung könnte künftig die Ausstattung des Autoinnenraums revolutionieren: Dreidimensionale Displays mit homogener, frei gestaltbarer Oberfläche und einer gestochen scharfen Anzeige. Bayer MaterialScience bietet dafür spezielle "Makrofol" RP Polycarbonatfolien an. Das Unternehmen wird diese als Teil eines neuen Innenraumkonzepts der Zukunft auf der K 2013 präsentieren. Die Abkürzung RP steht dabei für "rear projection" oder Rückprojektion. In Anzeigeinstrumenten und Displays wird dabei die Folie mit Hilfe einer dahinter befindlichen Lichtquelle zu einem leuchtenden Bildschirm.

Dreidimensionale Bilder in HD-Qualität
Neben der individuellen Gestaltung ihrer Umgebung im Fahrzeug möchten Autofahrer aktuelle und wichtige Informationen auf einen Blick erfassen. "Unsere Folien ermöglichen eine brillante Bildwiedergabe in HD-Qualität", erläutert Oliver Bruns, Bayer-Marketingleiter für funktionale Folien in Europa, Nahost, Afrika und Lateinamerika. "Sie können mit gängigen Verfahren der Folienverarbeitung verformt werden und eröffnen dem Konstrukteur auch bei großen Bauteilen viel Gestaltungsfreiheit."

In ausgeschaltetem Zustand ist nur eine elegante, mattschwarze Oberfläche erkennbar, der Fahrer werde nicht durch darunter liegende Strukturen oder andere Effekte abgelenkt. Dahinter steht die so genannte Black-Panel-Technologie, die bereits vor ein paar Jahren von Bayer-Forschern entwickelt wurde. Beim Einschalten werden die Displays aktiviert, wobei der Fahrer nur die von ihm ausgewählten Informationen angezeigt bekommt. Die fertigen Bauteile sind modular aufgebaut und können ebenso in der Instrumententafel wie in Mittelkonsolen und Türverkleidungen eingebaut werden.

Die Folie befinde sich zurzeit in der Markteinführung. "Allen Beteiligten kommt dabei zugute, dass die zugehörige Wertschöpfungskette vom Folienhersteller und -verarbeiter über den Bauteil-Lieferanten bis zum Autohersteller bereits existiert", so Dirk Pophusen, Leiter für Folienanwendungen im Automobil in Europa. Bayer MaterialScience sei bereits in Kontakt mit den großen Autoherstellern und Direktzulieferern. In der neuen Technologie bündelt das Unternehmen vorhandene Kernkompetenzen im Lichtmanagement, beispielsweise mit Black-Panel- und Diffusorfolien, sowie bei verformbaren Lackfolien.

Digitale Displays als interaktive Schaufenster
Auch auf der K 2013 kommt die "Makrofol" RP Folie zum Einsatz: Am Stand von Bayer MaterialScience können sich Besucher an interaktiven Medientischen über Lösungen und Produkte des Unternehmens informieren. Durch Anwendung der Rückprojektionstechnik wird eine nahtlose Benutzeroberfläche und Illumination des Medientischs erzeugt. Mit Hilfe einer besonderen Sensorik reagieren die interaktiven Displays auf Gesten der Besucher, die spielerisch die dort dargestellten Träume und Inhalte erforschen können, entsprechend dem Standmotto des Unternehmens, "Sharing Dreams, Sharing Value - Be Part Of It".

Auch die Computer- und Elektronikindustrie und viele weitere Branchen mit optischen Anzeigen könnten von den Displays profitieren. Das gelte nicht zuletzt auch für digitale Werbeträger. Einzelhändler müssen sich etwas einfallen lassen, wenn sie angesichts des boomenden Online-Handels weiterhin Kunden locken wollen. Digitale Displays könnten hier zu einem wichtigen Kommunikationsmittel werden, das Kunden direkt und emotional anspricht. Der Händler habe dabei die Möglichkeit, eine Werbefläche mehrfach zu belegen, um dadurch mehr Produkte und Botschaften zu vermitteln. Er könne aber auch durch Animation aus der Präsentation einen Blickfang machen und Kunden dadurch viel lebendiger ansprechen.

Weitere Informationen: www.materialscience.bayer.com

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 06, Stand A75-1

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