07/07/2015

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Bayer MaterialScience: Verlegung der Kohlenmonoxid-Leitung in den neuen Rheindüker - Pläne vorgestellt

Bayer MaterialScience hat die Plangenehmigungsunterlagen zur Verlegung eines Abschnitts der Kohlenmonoxid-Rohrleitung in den neuen Rheindüker bei Leverkusen eingereicht. Die Bezirksregierung Köln habe die Vollständigkeit der Antragsunterlagen jetzt bestätigt. Sie sind in den "Chempunkt"-Nachbarschaftsbüros in Leverkusen und Dormagen sowie im Internet unter www.dueker.chempark.de einsehbar. In den Nachbarschaftsbüros und im Internet steht auch die Informationsbroschüre "Rheindüker Leverkusen - Projektprofil und Genehmigungsprozess" zur Verfügung.

Zwischen Leverkusen und Köln-Merkenich wird die bisherige Rheinunterquerung (Düker) durch einen neuen, begehbaren Rohrleitungstunnel ersetzt. Die im rund 500 Meter langen Düker neu gebauten Versorgungsrohre werden später an die bestehenden Leitungen angeschlossen. Über das Rohrleitungsbündel werden wichtige Rohstoffe und Energien zwischen den Chempark-Standorten Dormagen und Leverkusen transportiert, dazu gehört auch Kohlenmonoxid.

Die Genehmigungen für den Bau des Rohrleitungstunnels liegen bereits vor. Der Betrieb der einzelnen Rohrleitungsteilstücke, die in Zukunft durch den neuen Düker führen, wird in separaten Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Behörden beantragt beziehungsweise als Änderung angezeigt. Für den Umschluss und den Betrieb der Kohlenmonoxid-Leitung ist ein Plangenehmigungsverfahren erforderlich.

"Unserem Unternehmen ist es sehr wichtig, die Bürger umfassend zu informieren", erläutert Dr. Martin Wolf, Programmmanager für den Rohstoffverbund bei Bayer MaterialScience. Die über das gesetzliche Erfordernis hinausgehende Vorgehensweise - Plangenehmigungsverfahren mit freiwilliger Einbindung der Öffentlichkeit - wurde zwischen Bayer MaterialScience und dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen abgestimmt. Hierzu wird es im Herbst eine Dialogveranstaltung mit ausführlichen Informationen und Gesprächsangeboten geben. "Unabhängig davon stehen wir natürlich allen interessierten Bürgern für Fragen zur Verfügung", so Wolf.

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