15.06.2010

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Bayer Materialscience: Stärkere Vernetzung der Chemparks Leverkusen, Dormagen und Uerdingen

Bayer MaterialScience will seine Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen in den Chemparks Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen in Zukunft weiter vernetzen. Diese Aufgabe wird zum 1. Juli 2010 dem neu geschaffenen Standortmanagement NRW des Bayer-Teilkonzerns übertragen. "Die Produktionsstätten Leverkusen, Dormagen und Uerdingen werden noch stärker zusammenwachsen. Deshalb wollen wir sie in einer gemeinsamen Werksleitung einheitlich führen und weiterentwickeln - ähnlich wie unseren integrierten Produktionsstandort Shanghai in China oder unser Werk Baytown in Texas in den USA", erläutert Dr. Tony Van Osselaer, Vorstandsmitglied bei Bayer MaterialScience.

Die enge Zusammenarbeit im Standort-Verbund bietet nach BMS-Angaben mehrere Vorteile. Es werde eine Struktur geschaffen, die regulatorische Anforderungen an das Unternehmen in Nordrhein-Westfalen einheitlich umsetzen soll. Ein weiterer Vorteil liege in der Erreichung von Synergien. Im Standort-Verbund bieten sich deutlich mehr Möglichkeiten unter anderem auf den Gebieten Personalmanagement, Einkauf, Infrastruktur und Rohstoffversorgung.

Dormagen wird zebtraler Sitz
Zentraler Sitz für die Leitung des Standort-Verbundes NRW wird der Chempark Dormagen sein. Der Standort biete sich insbesondere aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Leverkusen und Uerdingen an. In Dormagen stehen die größten Produktionsanlagen von Bayer MaterialScience mit den meisten Produktionsmitarbeitern in NRW. Zudem wird Bayer MaterialScience rund 150 Millionen Euro in eine neue Hightech-Produktionsanlage für TDI investieren, wodurch der Standort zusätzlich an Bedeutung gewinnen soll.

Geleitet wird der neue Standort-Verbund von Dr. Klaus Jaeger, der in den vergangenen drei Jahren als Werksleiter von Bayer MaterialScience den Betrieb und weiteren Aufbau des integrierten Produktionsstandortes Shanghai verantwortlich koordinierte. "In China haben wir Pioniergeist gezeigt, um einen integrierten Produktionsstandort auf Basis modernster Technologien, Infrastruktur und Services neu aufzubauen. In Nordrhein-Westfalen können wir viele dieser Erfahrungen nutzen und für unser Unternehmen gewinnbringend einsetzen", so Jaeger. So sei zum Beispiel in Dormagen die TDI-Produktion durch die Entwicklung neuer Technologien vorangetrieben worden. Die dortige Pilotanlage diene als Vorlage für den Bau der neuen TDI-World-Scale-Anlage in Shanghai in China. Die Erfahrungen, die wiederum dort gemacht werden, fließen bereits jetzt in die Planungen der TDI-Großanlage ein, die in Dormagen entstehen soll.

Weitere Informationen: www.bayermaterialscience.de