04/02/2013

Entwicklung neuer Polycarbonat-Anwendungen für koreanische Firmen:

Bayer eröffnet Technikcenter für Kunststoffe in Südkorea

Der Werkstoffspezialist Bayer MaterialScience eröffnet ein erstes Entwicklungs- und Technikcenter für hochwertige Kunststoffe in Südkorea. In enger Zusammenarbeit mit koreanischen Unternehmen sollen dort neue Anwendungen auf Basis von Polycarbonat für Produkte vor allem aus dem Automobil- und IT-Bereich entwickelt werden. Das neue Center in Yongin nahe der Hauptstadt Seoul verstärkt das Netz von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen rund um den Globus sowie großen Produktionsstandorten von Bayer MaterialScience im asiatisch-pazifischen Raum.

„In den vergangenen zehn Jahren hat sich Korea zu einem Zentrum für modernste Hightech-Produkte entwickelt“, sagt Michael König, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Leiter der Geschäftseinheit Polycarbonat. „Große koreanische Firmen sind mit ihren neuesten Technologien zwar weltweit am Markt vertreten, aber Forschung und Entwicklung finden hauptsächlich im Heimatland statt. Mit unserem neuen Tech Center sind wir näher bei den Unternehmen, können besser langfristige Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften eingehen und den Bedürfnissen der Kunden schneller und effizienter nachkommen.“

König erwartet, dass das Center eine treibende Kraft bei der Entwicklung weiterer innovativer Produkte in Korea wird. Am Standort Yongin befinden sich noch andere Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie Werke zahlreicher global tätiger südkoreanischer Unternehmen.

Mit der Eröffnung des Centers baut Bayer MaterialScience seine Präsenz im asiatisch-pazifischen Raum weiter aus. Ziel ist, Kunden in der Region noch besseren Zugang zu dem Wissen, den Erfahrungen und den zukunftsweisenden Anwendungstechniken des Unternehmens zu ermöglichen. Die neue Einrichtung reiht sich ein in ein globales Netz von Forschungs- und Entwicklungsstätten mit regionalen Knotenpunkten in Pittsburgh (USA), Leverkusen (Deutschland) und Shanghai (China), von deren Expertise sie profitieren kann.

Im asiatisch-pazifischen Raum unterhält Bayer MaterialScience zudem bedeutende Produktionsstätten – außer in Shanghai noch im japanischen Niihama und in Map Ta Phut in Thailand. Teilweise wird dort auch Polycarbonat hergestellt. Von dem Hochleistungskunststoff entfallen 60 Prozent des weltweiten Verbrauchs auf die Region Asien/Pazifik.

Über Bayer MaterialScience:
Mit einem Umsatz von 10,8 Milliarden Euro im Jahr 2011 gehört Bayer MaterialScience zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2011 rund 14.800 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.