14.05.2014

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Bayer will am Standort Dormagen weiter in CO2-basierte Polyole investieren

Die Genehmigungsunterlagen werden in den nächsten Wochen bei der Bezirksregierung Köln eingereicht, so Bayer MaterialScience. Ziel des Projekts "Dream Production" ist es, mit ersten CO2-basierten Polyolen ab 2016 auf den Markt zu gehen. Die auf dem Treibhausgas Kohlenstoffdioxid basierenden Polyole sollen bei der Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen zum Einsatz kommen. Bei Weiterverarbeitern von Polyolen und Polyurethanen besteht laut Bayer bereits deutliches Interesse. Dr. Karsten Malsch, bei Bayer MaterialScience Projektleiter Dream Production kündigt an: "Das erste große Einsatzgebiet wird voraussichtlich die Matratzen-Produktion sein."[image_0] Hochwertige Polyole auf Basis von CO2 sind bislang nicht in kommerziellem Maßstab verfügbar. Die neuen Polyole von Bayer sollen mindestens die gleiche hohe Qualität wie konventionell hergestelltes Material und zusätzlich einen höheren Nachhaltigkeitseffekt haben: Indem in bestimmtem Umfang CO2 als Baustein verwendet wird, lässt sich ein Teil des erdölbasierten Grundstoffs Propylenoxid einsparen, auf dem Polyole normalerweise komplett beruhen. Die CO2-Bilanz des neuen Verfahrens ist deutlich besser als die herkömmliche Produktionsweise, so das Unternehmen. "Nachhaltiger zu handeln in allem was wir tun, ist wesentlicher Teil unserer Geschäftsstrategie. Das geschieht im Projekt Dream Production. Es ist uns gelungen, aus dem potenziell klimaschädlichen Abgas einen nützlichen Rohstoff zu machen. Das hilft der Umwelt und den Menschen - wir alle profitieren davon", sagte Patrick Thomas, Vorstandsvorsitzender von Bayer MaterialScience. Bayer MaterialScience hat das Herstellungsverfahren gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entwickelt. Dabei hat das Unternehmen den Katalysator entdeckt, der die chemische Reaktion in der geforderten effizienten Weise herbeiführt, und diesen gemeinsam mit der Forschungseinrichtung CAT Catalytic Center in Aachen weiterentwickelt. Das Verfahren wurde im Rahmen des mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschungsprojekts "Dream Production" in einer Pilotanlage am Standort Leverkusen intensiv getestet. Gleichzeitig wurde der Marktbedarf untersucht.

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