16.09.2015

Hochschule Hannover

Biokunststoffe und "Nachhaltiges Wirtschaften": BiNa auf BMBF-Auftaktveranstaltung vorgestellt

Die interdisziplinäre Forschungsplattform BiNa wurde auf der Auftaktveranstaltung der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ des BMBF-Rahmenprogramms FONA³ in Bonn vorgestellt. Im Anschluss an das 12. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit präsentierten in der Auftaktveranstaltung zur Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ alle 30 Forschungsverbünde im Maritim Hotel Bonn ihre Vorhaben. Die interdisziplinäre Forschungsplattform „Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“ (BiNa) wurde durch Prof. Endres vom IfBB zusammen mit den Projektpartnern vertreten.

Das zentrale Anliegen des neuen Rahmenprogramms FONA³ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), das mit seinen drei Leitinitiativen zur Zukunftsstadt, Energiewende und Green Economy die erfolgreiche Förderung der Nachhaltigkeitsforschung verstärkt, ist die Vernetzung unterschiedlichster Akteure. Als eine von drei Statuskonferenzen fand hierzu am 15.-16. September die Auftaktveranstaltung der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung statt.
In diesem Zusammenhang sollen nun Maßnahmen umgesetzt werden, die eine möglichst große Hebelwirkung auf den Transformationsprozess zum nachhaltigeren Wirtschaften erwarten lassen.

„Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Für nahezu alle Lebensbereiche und auch für Zukunftsthemen wie Leichtbau, Elektromobilität, Kommunikation, Industrie 4.0 sind sie essentielle Voraussetzung. Dem steht die Endlichkeit fossiler (Polymer-)Rohstoffe gegenüber. Biokunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen könnten eine zukunftsweisende Alternative zur langfristigen, nachhaltigeren Befriedigung der Bedürfnisse bilden. Dabei sollen in dem mehrstufigen Projekt BiNa neben der Nachhaltigkeitsbewertung bewusst die gesellschaftliche Wahrnehmung und Kommunikation im Bereich biobasierter Kunststoffe analysiert und darauf basierend entsprechende Kommunikationsmodelle entwickelt und verifiziert werden. BiNa liefert hierzu eine wissenschaftlich fundierte Betrachtung der Biokunststoffe in allen Themenfeldern des Nachhaltigen Wirtschaftens. Die Vernetzung mit verschiedenen Partnern aus dem Bereich der Wissenschaft und kooperierenden Unternehmen innerhalb des Vorhabens dienen dabei der Überprüfung der entwickelten Kommunikationsstrategien und Bewertungsmethoden auf Praxistauglichkeit“,
so Prof. Dr.-Ing. H.-J. Endres, Leiter des IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover (HsH) und Projektkoordinator, bei seiner Präsentation des Projektes am Nachmittag des ersten Konferenztages.

Auf der Auftaktveranstaltung zur Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ beim BMBF in Bonn fanden fünf parallele, thematisch zusammengesetzte Führungen statt. Dabei wurde in der Gruppe „Nachhaltige Geschäftsmodelle“ auch die Forschungsplattform im Rahmen einer Posterpräsentation dargestellt und zeigte sich in ihrem neuen Design.

Quelle