22.01.2014

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Bisphenol-A: EFSA will Exposition für unbedenklich erklären

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA; www.efsa.europa.eu) hat aktuell einen Beschlussentwurf veröffentlicht, demzufolge Produkte aus BPA-basierten Materialien kein Risiko für die Bevölkerung darstellen. Das schließe Gruppen wie Neugeborene und Kleinkinder ein, meldet der Erzeugerverband PlasticsEurope (Brüssel / Belgien; www.plasticseurope.org). Das nach einer differenzierteren Methodik als bisher gewonnene Untersuchungsergebnis der EFSA belege, "dass das Gesundheitsrisiko von BPA beim gegenwärtigen Expositions-Niveau niedrig ist. Diese Schlussfolgerungen gelten auch für Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft exponiert waren, sowie für ältere Menschen." Diese EFSA-Schlussfolgerungen stünden in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen anderer Regulierungsbehörden weltweit, stellen die Mitglieder der PC/BPA- und Epoxidharz-Gruppen von PlasticsEurope (www.bisphenol-a-europe.org) in einer Stellungnahme fest.

EFSA wird das endgültige wissenschaftliche Gutachten zu BPA veröffentlichen, nachdem beide Teile der Bewertungsberichte und alle Kommentare berücksichtigt wurden. Die PC/BPA-Gruppe und das Epoxidharz-Komitee begrüßen die Transparenz des öffentlichen EFSA-Konsultationsprozesses und werden mit wissenschaftlichen Beiträgen aktiv daran teilnehmen. Die Konsultationsphase endet am 13. März 2014. Das endgültige EFSA-Gutachten wird im Jahresverlauf 2014 erwartet.

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