06.03.2013

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Borealis + Borouge: Neue Oberflächenlösungen für den Fahrzeugbau

Lösungen zur "Oberflächenästhetik" wollen Borealis und Borouge während der VDI-Automobiltagung präsentieren. Der Fokus liege auf grundierungsfreien Lackiersystemen und auf der Beseitigung von Fließmarkierungen, auch Tigerstreifen genannt. Mit diesen Materiallösungen sollen Automobilhersteller einfacher makellose Oberflächen erzielen und reduzierte Kosten, gesteigerte Umweltfreundlichkeit und optimierte Fertigungszyklen nutzen können.

Aufgrund ihres Kostensenkungspotenzials und ihrer Nachhaltigkeit erfreuen sich grundierungsfreie Lackiersysteme für Kunststoffanwendungen im Karosseriebereich wachsender Beliebtheit. Zugleich werden jedoch Eigenschaften wie die Lackhaftung immer strengeren Kriterien unterworfen. Da die meisten Außenelemente lackiert werden, steigt folglich die Nachfrage nach Lösungen für eine verbesserte Lackhaftung.

In dieser Richtung hat Borealis nach eigenen Angaben eine umfangreiche F&E-Initiative mit dem Schwerpunkt der Entwicklung zweischichtig lackierbarer Materialien für Stoßfänger und Karosserieteile gestartet. Diese Lackierungen sollen anspruchsvollen Dampfstrahltests standhalten. Der Trend gehe in Richtung grundierungsloser Lackiersysteme für Kunststoffkomponenten im Fahrzeugaußenbereich. Ziel sei es, Polypropylene anzubieten, die eine verbesserte Lackhaftung aufweisen.

Für Ende 2013 ist die Markteinführung einer neuartigen Polypropylenmatrix angekündigt, die in Verbundstoffen sogenannte Tigerstreifen vermeiden soll. Bestätigt durch zahlreiche Testreihen mit verschiedenen Kunden, werde diese Innovation dazu beitragen, Tigerstreifen in einem sehr weiten Verarbeitungsfenster zu verhindern.

Weitere Informationen:
www.borealisgroup.com, www.borouge.com, www.waterfortheworld.net

36. Kongress "Kunststoffe im Automobilbau", 13.-14.3.2013, Mannheim, St. 54

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