11.11.2013

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Borealis: Nettogewinn im dritten Quartal gesteigert

Borealis meldet für das dritte Quartal 2013 einen Nettogewinn von EUR 131 Millionen, während im Vergleichszeitraum 2012 EUR 129 Millionen erwirtschaftet wurden. Die Steigerung des Nettogewinns im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 resultierte den Angaben zufolge vor allem aus anhaltend guten Ergebnissen des Basischemikalienbereichs und dem verbesserten Resultat im Polyolefinbereich, die trotz der nach wie vor weichen Marktbedingungen erzielt werden konnten. Borouge habe seine gute Performance aufrechterhalten und mit einem starken Ergebnis aufwarten können. Die Nettoverschuldung sank im dritten Quartal 2013, was sich in einer Verschuldungsquote (Gearing; Nettoverschuldung/Eigenkapital) von 47 % zum Quartalsende widerspiegelte.

Verkauf der Melaminprozesstechnologie
Im Oktober kündigte Borealis den Verkauf seiner unternehmenseigenen Melamin-Hochdruck-Prozesstechnologie und seiner neu entwickelten Superhochdruck-Prozesstechnologie sowie sämtlicher damit verbundenen Rechte an geistigem Eigentum an das Schweizer Unternehmen Urea Casale SA an. Diese Veräußerung soll im Einklang mit der vorhergegangenen strategischen Entscheidung des Unternehmens erfolgen, den Fokus auf das Melamingeschäft und die Produktion zu legen und sich aus dem Melamin-Lizenzierungsbereich zurückzuziehen. Borealis produziert Melamin an zwei Standorten: in Linz, Österreich, und Piesteritz, Deutschland. Für die Standorte selbst werde der Verkauf der Technologie keine Folgen haben.

Martijn van Koten neues Borealis Vorstandsmitglied
Martijn van Koten wurde mit 1. November 2013 zum Executive Vice President Operations ernannt. In dieser Funktion folgt er Herbert Willerth nach, der sich als Deputy CEO ab sofort ausschließlich auf die Borealis-Aktivitäten im Nahen & Mittleren Osten und in Asien konzentrieren wird.

"Uns stehen noch schwierige Jahre bevor"
"Wir sind mit unseren Ergebnissen im dritten Quartal durchaus zufrieden, obwohl wir durch einige Funktionsprobleme bei den Ammoniakanlagen gebremst wurden. Wir werden weiterhin an der Optimierung unseres europäischen Polyolefingeschäfts und unserer Anlagen arbeiten, um unsere Rentabilität zu steigern und in diesen volatilen Märkten weiter zu wachsen," so Mark Garrett, Borealis Vorstandsvorsitzender. "Wir werden die nötigen Entscheidungen, die stets mit unseren Werten abgestimmt sind, jetzt treffen, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Außerdem werden wir unser Pflanzennährstoffgeschäft weiter optimieren und ausbauen, um ein diversifizierteres Geschäftsportfolio zu schaffen und damit auch das weitere Wachstum und die Entwicklung von Borouge zu fördern."

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