11.11.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Boyke stellt Mini-Extruder vor

Zur K 2013 hat das Unternehmen seinen neuen Mµcro-Extruder präsentiert, ein Miniaturextruder für kleinste Materialdurchsatzmengen von 0,2-1,2 kg/h. Die Maschine eignet sich z. B. für den Einsatz in der Kabelindustrie, Medizintechnik, Laboranwendung  oder auch als Co-Extruder. Durch das flexible Maschinenkonzept sind Schnecke und Zylinder austauschbar, so dass hier Einheiten mit Längen 18D - 38D und Schneckendurchmessern von 12-18 mm anwendungsspezifisch eingesetzt werden können. Die Nutbuchseinsätze des Zylinders weisen unterschiedliche Geometrien auf und sind ebenfalls austauschbar. Der Mµcro-Extruder ist geeignet für Mikrogranulate und kann wahlweise auch in der Hochtemperaturausführung (bis 380 °C) für die Verarbeitung von Fluorpolymeren, wie ETFE, PFA, FEP geliefert werden. Die eingesetzten hochlegierten Chrom-Nickel-Stähle in der Schnecken-, Zylinder- und Nutbuchsenausführung bieten Schutz gegen korrosiven Verschleiß. Der Mµcro-Extruder kann mit verschiedenen Steuerungsmechanismen ausgestattet werden. Neben hochverschleißfesten Sonderlösungen, wie z. B. Bi-Metallzylindern und Wolframcarbid-steggepanzerten Schnecken, bietet die BWT ein großes Leistungsportfolio rund um die Plastifiziereinheit. Zusätzlich zur zentralen Dienstleistung der Regeneration werden Lohnarbeiten, wie die Reinigung, das Polieren, das Beschichten von Schnecken, Rückströmsperren und Werkzeugen angeboten. In Kooperation mit der Maschinenbau Heilsbronn werden kundenspezifische Maschinenkonzepte im Bereich der Blas- und Flachfolienanlagen für den internationalen Markt angeboten. Der Fokus im Anlagenbau liegt derzeit bei Folienblasanlagen, hier besonders im Bereich für mehrschichtige "Double-Bubble-Anwendungen" und in der Herstellung von Extrusionsanlagen für Kunststoffschnüre / Filamente für die 3D-Druck-Branche. Die große Fertigungstiefe und die breite Aufstellung im Bereich Sondermaschinenbau bieten eine optimale Mischung für die gegenwärtigen Praxisanforderungen und die kundenspezifischen Bedürfnisse. Dieses führte in den letzten Jahren zur Entwicklung von unterschiedlichsten Sonderextrudern, wie z. B. Mikroextruder, flexible Co-Extruder, konische Recyclingextruder mit speziellem Einzugsverhalten sowie verschiedene Peripheriemaschinen.

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