13.02.2014

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Braunform: Zertifizierung des Energiemanagementsystems

Mit einem fest in der Unternehmenspolitik verankerten Energiemanagementsystem verfolgt Braunform bereits seit geraumer Zeit ambitionierte Ziele im Bereich Umweltpolitik und Ressourcenschonung. Im Dezember 2013 wurde das Unternehmen nun durch den TÜV Süd nach ISO 50001:2011 zertifiziert.

"Das zweitägige Audit verlief sehr positiv, sodass der Zertifizierung nichts im Wege stand", so Tobias Diehr, Energiemanagement-Beauftragter bei Braunform. Besonders das in 2013 ins Leben gerufene Projekt "Energiedetektive", das im Oktober 2013 bereits in die dritte Runde ging, überzeugte laut Braunform mit erstaunlichen Verbesserungspotenzialen bezüglich Druckluftleckagen und Beleuchtung.

Ziel des Energiemanagement-Teams ist es, den spezifischen Energieverbrauch in den nächsten Jahren deutlich zu verringern und damit zur Senkung des CO2-Ausstoßes beizutragen. Potentielle Maßnahmen werden u.a. mit Hilfe eines Energiemonitoring-Systems ermittelt, womit alle Energieverbräuche gemessen und analysiert werden können. Des Weiteren bleiben auch 2014 Auszubildende als "Energiedetektive" im Einsatz.

Über Braunform
Die 1977 gegründete Braunform GmbH versteht sich heute mit über 315 Mitarbeitern als anerkannter Innovationsführer der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Das Unternehmen bietet Full-Service-Engineering im Werkzeugbau, von der Entwicklung über die Qualifizierung bis zur anspruchsvollen Produktion. Zu den bedienten Branchen zählen Pharma, Personal Care, Consumer Goods, Verpackung, Automobil, Elektro und Wassertechnik.

Braunform ist spezialisiert auf die Fertigung von Mehrkomponentenformen, Multikavitätenwerkzeugen, Etagenspritzgießwerkzeugen, Formen für die Medizintechnik ("MED-molds") sowie schnellen, langlebigen Drehtellern. Für die Pharmaindustrie werden im Reinraum ISO Klasse 7 + 8 anspruchsvolle Herstellungsprozesse, inklusive automatisierter Montage und Stanzen, umgesetzt. Im eigenen Technik-Center können Spritzgießmaschinen als 2K- (mit Silikonanspritzung) und 3K-Anwendungen für Vorserienfertigungen genutzt werden.

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