15.04.2011

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CCons: Produktionsrekord der deutschen K-Verarbeitung in 2010

Das soeben vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte 4. Quartal der vierteljährlichen Produktionsstatistik zeigt bei Kumulation der Quartalswerte für die deutschen Kunststoffverarbeiter, dass das Produktionswachstum nach der Wirtschaftskrise den beachtlichen Zuwachs von 15,4% gegenüber dem Vorjahr erreicht hat. Noch immer unterdurchschnittlich entwickelten sich die Bauprodukte mit einem Zuwachs von "nur" 5,3%, erfreulich das Wachstum von 22,7% bei den Technischen Teilen, die allerdings unter der Wirtschaftskrise am meisten zu leiden hatten.
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Neben der erfreulichen allgemeinen konjunkturellen Wirtschaftsentwicklung mag in der KVI, zumindest in den Sparten der Halbzeuge und Verpackungsmittel die Entwicklung der Rohstoffkosten zu den Treibern der Umsatz- und Produktionsentwicklung gezählt haben. Nicht jedoch bei den Konsumwaren und besonders bei Technischen Teilen. Bei den letztgenannten legte der Produktionswert je kg Produkt innerhalb einer Dekade lediglich um 1,2% zu. Sehr unterschiedlich ist diese Entwicklung in den Produktgruppen der Zulieferteile, die nur z.T. hier Zuwächse zu verzeichnen hatten, oft aber in dieser Dekade Rückgänge im zweistelligen %-Bereich zu registrieren haben.
Auch wenn das wertmäßige maximale Produktionswachstum im Sommer 2010 stattfand so stellt sich derzeit nicht die Frage ob auch dieses Jahr so hohe Zuwachsraten erzielt werden, sondern eher um die Frage, wieviele Punkte liegt das Wachstum über der 10%-Marke.

Auswertungen der Sparten für einzelne Quartale und für die Produkte der Kunststoffverarbeitung entsprechend der Klassifikation GP 2009 sind bei CCons verfügbar.

Dieser Bericht zur konjunkturellen Entwicklung der deutschen Kunststoffverarbeiter in 2010 wurde erstellt von Dipl.-Ing. G. Wilhelm Crößmann, CCons Crößmann Consulting, und basiert auf den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten vierteljährlichen Produktionsstatistik für die Kunststoffverarbeitung.

Über die CCons crößmann consulting
CCons crößmann consulting versteht sich als Dienstleister zur Betreuung von Forschungsprojekten, den beteiligten Konsortialpartnern und Vertretung gegenüber den finanzierenden Stellen (z.B. der EU) und für die Erstellung von Konjunktur- und Marktanalysen, unternehmensspezifische Marktdaten, Bereitstellung von aufbereiteten statistischen Konjunkturdaten bis hin zur regelmäßigen Branchenberichterstattung, Beratung in Normungsfragen, Vertretung in Normungsgremien, Erarbeitung technischer Spezifikationen, Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit der Auftraggeber, Pressemeldungen und Messeauftritte. Ergänzend beschäftigt sich CCons mit der Thematik der Unternehmens- und Vermögensnachfolge und -sicherung in familiengeführten Unternehmen.