27.10.2010

Cinpres Gas Injection Ltd.

CINPRES' ÜBERRASCHENDER SCHACHZUG

Cinpres, der globale Marktführer im Bereich Gasinjektionstechnik, hat einen erstaunlichen Deal mit einem deutschen Partner unterzeichnet, der das Produktangebot erweitert und seine Präsenz am deutschen Markt stärkt.

Dieser Schritt wurde am Vorabend der K 2010, der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk, bekanntgegeben.

Die Kooperationsvereinbarung wurde mit Maximator, dem führenden Systemlieferant für Hochdrucktechnik und Deutschlands führendem Anbieter von Gasdrucksystemen, abgeschlossen. Sie enthält die folgenden Bestimmungen:

• Maximator erhält die Cipres-Lizensierungsrechte für den deutschen Markt.

• Beide Unternehmen haben sich auf ein gemeinsames globales Produktportfolio verständigt.

Maximator erhält somit die Exklusivrechte, um Cinpres in Deutschland zu vertreten. Die bislang bestehenden Vereinbarungen wurden beendet.

Die ersten Gespräche konnten vor zwei Jahren beginnen, als Cinpres nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit dem US-Konkurrenten Melea um die Rechte an Technologielizenzen schließlich als Sieger hervorging.

Der Sieg von Cinpres, der einen Schlussstrich unter jahrelange Gerichtsverhandlungen auf beiden Seiten des Atlantiks zog, trieb Melea letztendlich in die Insolvenz, und Cinpres erwarb vom Insolvenzverwalter die noch verbliebenen Lizenzen.

Maximator hat sich als Melea-Vertretung in Deutschland den Respekt der leitenden Cinpres-Angestellten für seine Arbeit verdient.

„Deutschland ist ein entscheidender Markt, und Maximator hat uns in all den Jahren viele Probleme bereitet“, so Jon Butler. „Wir hatten die stärkste globale Präsenz in der Branche, konnten in Deutschland aber nie recht Fuß fassen.“

Beim gemeinsamen Produktportfolio wird sich Cinpres auf Gasregelmodule, Gasgeneratoren, elektrische Kompressoren und Liquid-Cool-Systeme konzentrieren, Maximator dagegen auf Kompressorstationen, druckluftbetriebene Verdichter, hydraulisch betriebene Kompressoren, Wasserinnendrucksysteme, Gas-Dosier-Systeme sowie Düsen und Injektoren.

Cinpres gelang mit diesem Schritt die globale Wiederbelebung seiner Marke. Im Anschluss an den gewonnenen Rechtsstreit wurde das Unternehmen von seiner Muttergesellschaft rekapitalisiert und begann mit der Erweiterung seiner globalen Präsenz. Daran schlossen sich neue Handelsvertretungen und Vertriebsvereinbarungen in Indien, Brasilien, der Tschechischen Republik, Polen, Italien, Spanien und Frankreich an.

Die Gespräche mit Maximator begannen im Jahr 2009 eher vorsichtig und abwartend, kamen aber rasch in Schwung, als sich die potenziellen Vorteile für beide Unternehmen und ihre Kunden abzeichneten. „Wir haben den Markt und unsere Wettbewerber gemeinsam genau und objektiv unter die Lupe genommen“, so Jon Butler.

„Unsere Gasregelmodule werden überall in der Welt kopiert. Warum? Weil sie vom Konzept her besser sind, besser verpackt und kostengünstiger sind und außerdem das beste Ventil am Markt haben.“

„Düsen, Injektoren und Regler erfordern ein Höchstmaß an Präzisionstechnik in einer mit guten CNC-Maschinen ausgestatteten Produktionsanlage ... genau das, was

Maximator zu bieten hat. Und ehrlich gesagt können sie das einfach besser als wir“, gibt Jon Butler zu.

„Maximator und seine Kunden am deutschen Markt pflegen beispiellose Beziehungen. Das Unternehmen hat tolle Arbeit für Melea geleistet und wird auch jetzt, wo Cinpres die Lizenzen besitzt, diese Arbeit mit der gleichen Technik fortsetzen. Maximator hat für fast jeden Bedarf die entsprechende technische Lösung und unsere völlige Unterstützung“, erläutert Butler.

„Maximator konnte ein derartiges Angebot, das den Kunden vieles erleichtern wird, kaum von der Hand weisen. Jetzt endlich herrscht Klarheit, wer welche Technologie besitzt.“

Henning Willig, Geschäftsführer von Maximator, dazu: „Wir haben kurz vor der K 2010 eine Einigung über beide Bereiche erzielt. Uns war schon seit geraumer Zeit bewusst, dass die Kunden sehr von einer Zusammenlegung des Produktangebots in dieser Branche profitieren würden.“

„Die Kernkompetenzen beider Unternehmen unterscheiden sich einerseits, ergänzen sich andererseits aber auch wieder, und wir teilen gewisse Werte und eine Kultur, der vieles gemeinsam ist.

„Cinpres hat den Weg für diese Vereinbarung geebnet, zunächst durch den Sieg über Melea und dann durch den Erwerb der noch verbliebenen Melea-Lizenzen vom Insolvenzverwalter. Danach stand unserer Zusammenarbeit, von der unsere Kunden so sehr profitieren würden, kaum noch etwas im Wege.“

„Es gibt meiner Ansicht nach jetzt keine technische Lösung im Bereich der Gasinjektionen, die wir nicht anbieten können. Zusammen mit Cinpres haben wir uns dem Anspruch verpflichtet, unsere Kunden bei Kostensenkungen, Qualitätsverbesserungen und der Gewinnmaximierung zu unterstützen, denn schließlich fühlen sich unsere Kunden gerade durch diese Vorteile stark mit uns verbunden.“

Ende