03.12.2012

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CPE Entsorgung: Neue Anlage zur Sortierung von Kunststoffen

Die CPE Entsorgung GmbH mit Sitz im niedersächsischen Liebenau baut zurzeit eine Anlage zur Sortierung und Separierung von Kunststoffmahlgütern und -granulaten.

Neben den herkömmlichen Technologien wie Sieben, Trocknen und Entstauben, soll diese Anlage auch Kunststoffmahlgut sortenrein sortieren. Das Herzstück ist ein Nah-Infrarot-Sorter, der Mahlgut wie PE und PP oder PS/ABS trennen kann. Auch ein Farbsorter soll in diese Anlage integriert werden.

Neu an dieser Anlage ist, so Geschäftsführer Robert Harting, dass Sortiereinheiten in jeder beliebigen Konfiguration miteinander verknüpft werden können. "Mit einer Umrüstzeit von 2-3 Stunden können wir mit dieser Anlage auch kleinere Mengen individueller Zusammensetzung sortenrein heraustrennen oder reinigen."

Die C P E Entsorgung investiert rund 1,3 Mio. Euro in das Anlagenkonzept und rechnet zumindest mit einer teilweisen Inbetriebnahme noch in diesem Jahr, wobei die Komplettierung dann im Januer 2013 erfolgen soll. Die Anlage hat eine Jahreskapazität von 6.000 Tonnen, kann aber nach Bedarf erweitert werden.

Über CPE Entsorgung
CPE Entsorgung betreibt seit über 15 Jahren Aufbereitungsanlagen für Altkunststoffe. Neben der Aufbereitung von Produktionsabfällen zu Granulaten verfügt das Unternehmen über zwei Waschlinien für LDPE-Folien und eine Mahlgut-Waschanlage für PO-Mahlgüter.

Derzeit arbeitet CPE Entsorgung an vier Standorten in Deutschland. Das Unternehmen verarbeitet jährlich ca. 25.000 Tonnen Altkunststoffe zu qualitätsgeprüften Granulaten und Mahlgütern und beliefert damit die Kunststoff verarbeitende Industrie.