19.11.2012

www.plasticker.de

Cabka: Palettenhersteller fusioniert mit belgischer IPS - Produktionslinie inklusive Recyclinganlage für Mischkunststoff geplant

Die Cabka GmbH aus Deutschland und die belgische IPS - Innova Packaging Systems NV aus Ieper fusionieren fortan unter dem Dach der neu gegründeten Cabka Group. Das gaben kürzlich die Geschäftsführer beider Unternehmen, Gat Ramon, Jacques Vanmoortel und Richard Metzler bekannt. Bis zur Bekanntgabe einer gemeinsamen Marke sollen demnach die Cabka- und IPS-Labels erhalten bleiben.

Kunststoffpaletten, Boxen und Containerboxen
Cabka und IPS wollen sich durch ihre Produktportfolios optimal zu einem starken, breit gefächerten Anbieter von Kunststoffpaletten, Boxen und Palettenboxen ergänzen. Beide Unternehmen belegen in ihren Marktpositionen erfolgreich Nischen - Cabka mit besonderem Schwerpunkt in preiswerten Einweg-Paletten für den Export, IPS mit höherpreisigen Mehrweg-Paletten.

Produktionslinie inklusive Recyclinganlage für Mischkunststoff geplant
Durch die Fusion wollen die beiden Unternehmen ihre Marktposition verbessern und leistungsstärker werden in der Entwicklung weiterer Innovationen. "Wir wollen gemeinsam organisch wachsen durch ein starkes Angebot und die ständige Erweiterung mit Innovationen", sagte Gat Ramon, Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung der neuen Cabka Group. "Beispielsweise werden wir für den neuen Geschäftsbereich EcoProducts eine Produktionslinie inklusive Recyclinganlage für Mischkunststoff in der Nähe von Ieper (Belgien) aufbauen."

Neben der guten Ergänzung der jeweiligen Produktportfolios passen die beiden Unternehmen auch geografisch gut zusammen. Während Cabka stark in Deutschland (Weira, Berlin), Nordamerika (St. Louis) und Spanien (Valencia) vertreten ist, bedient IPS aus Belgien (Ieper) den logistikstarken Beneluxraum, UK, Irland, sowie Frankreich und Spanien (Zaragoza).

Insgesamt wird die neue Gruppe rund 390 Mitarbeiter beschäftigen, von denen zwei Drittel von Cabka und ein Drittel von IPS eingebracht werden. Es sind keine Veränderungen in der Belegschaftsgröße geplant.