12.03.2014

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Celanese: Vertrag mit Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau um zwei Jahre verlängert

Die Celanese Corporation, weltweit operierendes Unternehmen für Technologie- und Spezialwerkstoffe, gab kürzlich die zweijährige Vertragsverlängerung mit dem Aachener Zentrum für integrativen Leichtbau (AZL) bekannt. Gemeinsam will man die Entwicklung von thermoplastischen Verbundmateriallösungen für die Automobil- und Bauindustrie sowie für Öl- und Gasanwendungen weiter vorantreiben.

"Die Zusammenarbeit mit einem starken Netzwerkpartner wie dem AZL ist ein weiterer strategischer Schritt, um aus dem großem Celanese Portfolio an Spezialwerkstoffen neue Anwendungen und Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln", erklärt Michael Ruby, Global Composites Manager bei Celanese.

Im Jahr 2013 hatte die RWTH Aachen gemeinsam mit 33 Gründungsmitgliedern das AZL ins Leben gerufen, um sich verstärkt auf die Entwicklung von Leichtbaumaterialien zu konzentrieren. Hierzu zählen die Produktion von Kohle- und Glasfasern ebenso wie die Kunststoffverarbeitung, die Automatisierung oder das Bearbeiten und Prüfen von Anwendungen für Öl, Wasser, Gas, Infrastruktur, Gebäude und Automobile.

Als Gründungsmitglied des AZL hat sich Celanese auf Studien zur Produktionskostensenkung und Produktivitätssteigerung bei thermoplastischen Verbundwerkstoffen konzentriert. Eine von Celanese und AZL gemeinsam durchgeführte Studie ergab Möglichkeiten für Anwendungen, Komponenten, Vertriebskanäle, Produktionsmengen und Absatzpotenzial und nennt die Anforderungen an Material- und Prozessketten für fünf große Geschäftsbereiche.

Einschließlich seiner unidirektionalen (UD) Tapes, Stäben und Profilen besitzt Celanese nach eigenen Angaben das größte Portfolio an thermoplastischen Verbundmateriallösungen.

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