20.04.2013

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Chemiehandel im März 2013

Auch die Vorjahresumsätze konnten mit ca. 3,9 Mrd. EUR (-2,1 %) bzw. 9,0 Mrd. EUR (-1,1 %) nicht wieder erreicht werden. Insgesamt habe die Branche mit Stagnation zu kämpfen, was - bei z. T. stark steigenden Kosten (z. B. für die Umsetzung umweltrechtlicher Regelungen) - zunehmend die Erträge drücke, so der Verband.Bei einer regionalen Betrachtung der Absatz- und Umsatzentwicklung zeige sich eine verhaltene Entwicklung in Deutschland und Mittel-/Osteuropa, sowie eine weiterhin rückläufige Nachfrage in allen südeuropäischen Ländern, so heißt es. Von der positiven Entwicklung in anderen Regionen (Südostasien, Südamerika) konnten nur die international agierenden Unternehmen profitieren. Für das Jahr 2013 rechne die Branche nicht mit einem substanziellen wirtschaftlichen Aufschwung. Sie werde sich deshalb weiter darum bemühen, ihre Kostenstrukturen zu optimieren.Dies werde dadurch erschwert, dass die nationale und europäische Gesetzgebung zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz unabhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Unternehmen vorangetrieben werde. Der VCH setzt sich deshalb u. a. dafür ein, dass die Beschränkung und Zulassung von Chemikalien früher und intensiver als bisher von sozio-ökonomischen Bewertungen begleitet bzw. eine solche Bewertung vorgeschaltet wird. Langfristig sei der Chemiehandel gefordert, sein Leistungsspektrum weiter auszubauen und dieses noch stärker auf Wachstumsbranchen auszurichten, so der Verband.

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