26.08.2013

KI - Branchen-Ticker im KunststoffWeb

Clariant: Molybdän-gefülltes PA 6.6 für Spritzgießen

Für Spritzgießteile wie Lager und Buchsen, die Härte und Druckfestigkeit ebenso wie Selbstschmierfähigkeit erfordern, hat der auf Farben und Masterbatches fokussierte Spezialchemiekonzern Clariant (Muttenz / Schweiz; www.clariant.com) das PA 6.6-Compound "Renol 6642" entwickelt. Erreicht werden die Materialeigenschaften durch den Zusatz von 2 Prozent Molybdändisulfid.

Bisher werden ähnliche Teile nach Unternehmensangaben meist aufwändig aus Stäben gefräst, wobei das zerspante Material als Abfall übrig bleibt. Clariant will diesen Nachteil per Spritzgießen ausgleichen und gleichzeitig die Fertigungszeit um bis zu 75 Prozent senken. Bei sehr engen Toleranzen könnten die Teile erst spritzgegossen und danach mit minimalem Abfallaufkommen nachbearbeitet werden, heißt es aus Muttenz.

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