04.10.2013

www.gupta-verlag.de/kautschuk

Computergestützte Prozessoptimierung

Im Rahmen der Technologie­partnerschaft wurde die Software Propter in die Maschinensteuerung inte­griert, die dem Bediener bzw. Einrichter - ähnlich einem Navigationssystem - Vor­schläge für die jeweilige optimale Einstellung anzeigt, um in einem optimierten Arbeitsfenster eine gesicherte Teilequalität mit höchstmöglicher Produktivi­tät zu produzieren. Chargenschwankungen bzw. Prozess­größen­schwan­kungen werden durch ein Pro­zessmodell erfasst und in die Regelalgorithmen einbezogen. Hierbei muss der Maschinen­bediener nach ­Unternehmensangaben ausschließlich die Materialdaten bei einem Chargenwechsel berücksichtigen. Die Vulkanisationszeit bestimmt das System unter ­Berücksichtigung des jeweiligen Prozesszustandes während des aktuellen Zyklus. Der Einrichter könne durch Propter das nunmehr in die Maschine integrierte verfahrenstechnische Expertenwissen für eine störungsfreie, wirtschaftliche Produk­tion nutzen, so heißt es. Das Troubleshooting für eine optimale ­Maschineneinstellung entfalle und schaffe somit zeit­liche Freiräume für den Einrichter. Als Einstiegsvariante steht auch eine weniger komplexe PropterLight-Variante zur Verfügung. PropterLight verwendet ein vereinfachtes Prozessmodell und behält unter Berücksichtigung von Chargenschwankungen den definierten Arbeitspunkt bei. Kunden haben die Möglichkeit, die Software bei Kauf einer neuen Maschine zunächst für sechs Wochen zu testen, um sich mit den Vorteilen der computergestützten Prozess­optimierung in der Praxis vertraut zu machen.

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