05.01.2012

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Der Elektromotor als Zukunftsmodell

Eine der wichtigsten Zukunftstechnologien – elektrische Antriebe – steht im Mittelpunkt der Tagung, die am 16. und 17. September 2012 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) stattfindet. Auf der zweiten internationalen Konferenz zur Produktion elektrischer Antriebe tauschen sich Entwickler, Forscher und potenzielle Anwender über neueste Produkt- und Produktionstechnologien auf diesem Gebiet aus. Nähere Informationen und Anmeldung zur Tagung unter www.edpc.eu. Beiträge können bis zum 31. Januar 2012 eingereicht werden.

Veranstalter ist das Bayerische Technologiezentrum für elektrische Antriebstechnik (E|Drive-Center) am Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) in Zusammenarbeit mit der Mesago Messe Frankfurt GmbH. Gegenstand der Tagung sind Anwendung und Gestaltung elektrischer Maschinen, neue Materialien und elektronische Komponenten, computerintegrierte Fertigungsverfahren und umweltorientierte Produktionsprozesse, innovative Fertigungs- und Montagetechnologien sowie als neues Schwerpunktthema die kontaktlose Energieübertragung in elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Elektrische Antriebe gelten als eine der bedeutsamsten Zukunftstechnologien. „Herausforderungen wie der stetig steigende Energiebedarf, zunehmende Mobilität und die gleichzeitigen Forderungen nach einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes sind ohne elektrische Antriebe nicht zu bewältigen“, sagt Prof. Dr. Jörg Franke, Leiter des Lehrstuhls für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS).

Eine besondere Bedeutung kommt der Elektrifizierung der Antriebstechnik in Fahrzeugen zu. Die Automobilindustrie steht vor der großen Herausforderung, den kompletten konventionellen Antriebsstrang durch neue Technik zu ersetzen. Neben innovativen Ansätzen zur Gestaltung und Ansteuerung leistungsfähiger Elektromotoren sind hierbei insbesondere die Gestaltung der Produktionsprozesse und Systeme von hohem Interesse, um für den Produktionsstandort Deutschland diese attraktiven Wertschöpfungspotenziale in der Herstellung der Antriebe selbst sowie in der Bereitstellung von Maschinen und Anlagen zu erschließen.

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