10.09.2010

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Deutsche Kunststoff- und Gummimaschinen weltweit am stärksten gefragt

Im ersten Halbjahr 2010 hat die Nachfrage in allen Absatzregionen stark zugenommen. Obwohl der Welthandel einen drastischen Einbruch erlitten hatte, und auch die deutschen Exporte stark zurück gegangen waren, haben die deutschen Hersteller im vergangenen Jahr ihre Marktstellung mit einem Anteil von 24 % an den weltweiten Lieferungen behauptet.In Europa insgesamt betrug der Anteil deutscher Ausrüstungen an den weltweiten Maschinenlieferungen an Verarbeiterkunden 31 %, in den Nicht-EU-Ländern waren es sogar 39 %.In Asien kamen knapp 24 % aller 2009 gekauften Maschinen aus deutscher Produktion. Damit hat der Anteil deutscher Lieferungen den des bisherigen Spitzenreiters Japan übertroffen. Im Nahen und Mittleren Osten (29 %) sowie in Zentral- und Südasien (25 %) liegen die deutschen Anbieter an erster Stelle; hingegen hat Japan auf den ASEAN-Märkten deutlich und in Fernost knapp die Nase vorn.In Nordamerika liegt der Anteil deutscher Maschinen an den weltweiten Lieferungen bei 26 %, in Mittelamerika bei 18 % und in Südamerika bei 20 %. In Mittelamerika tragen Lieferungen aus den USA zu mehr als einem Drittel bei; in Südamerika ist der Wettbewerb aus Italien, aus den USA und auch aus China deutlich spürbar, so der Verband. Auf den Märkten Afrikas haben sich die chinesischen Anbieter von Kunststoff- und Gummi­maschinen einen Anteil von 22 % erarbeitet. Dort liegt auch der italienische Wettbewerb mit 19 % noch vor der deutschen Industrie, die mit 15 % auf Rang 3 platziert ist.

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