03.05.2011

VDI

Deutschland leidet unter Fachkräftemangel

Die Ingenieurlücke als Differenz aus offenen Stellen und Arbeitslosen ist im März 2011 auf 65.500 Personen angewachsen. Der monatlich erscheinende VDI-/IW-Ingenieurmonitor zeigt, dass die Zahl der offenen Stellen auf 87.400 gestiegen, die Zahl arbeitsloser Ingenieure hingegen weiter auf nunmehr 22.600 Personen gesunken ist.

„Allein im ersten Quartal des Jahres 2011 wuchs die bundesweite Ingenieurlücke um knapp 15.700 Menschen. Das ist die größte Steigerung innerhalb eines Quartals seit Beginn der Berechnungen im August 2000. Diese Entwicklung lässt vermuten, dass die deutsche Industrie schon bald mit einem neuen absoluten Höchststand der Ingenieurlücke zu kämpfen hat“, unterstreicht VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

Der Mangel trifft vor allem Unternehmen, die Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure beschäftigen. Hier fehlten 27.400 Ingenieure. Betroffen sind auch die Elektroingenieure mit 15.700 sowie die Bauingenieure mit 8.200 Stellen. Regional betrachtet ist die Lücke in Baden-Württemberg am größten, hier konnten 17.800 Stellen nicht besetzt werden. In Nordrhein-Westfalen und Bayern fehlen jeweils 11.800 Ingenieure.

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